Bild: Screenshot/J. Crew
Das richtige Statement?

Ein Junge strahlt übers ganze Gesicht, während er sichtbar stolz ein T-Shirt trägt. Darauf steht:

I'm a feminist too

(Bild: Screenshot/J. Crew)

Es stammt von der amerikanischen Marke J. Crew und ist in Zusammenarbeit mit dem Label Prinkshop entstanden. Das designt Klamotten mit dem Ziel, politische Botschaften zu verbreiten, die zum Nachdenken über gesellschaftliche Probleme anregen sollen. (The Independent)

In den sozialen Netzwerken gab es viel Applaus für das T-Shirt. 

Doch nicht nur.

Viele kritisierten das Motiv.

Auf Instagram hatte J. Crew das Shirt  mit den Worten "Start 'em young" vorgestellt. Man solle möglichst früh anfangen, die Kinder auf eine gewisse Art zu erziehen, soll das heißen. 

Über 1.000 Kommentare hat das Bild in kurzer Zeit bekommen. Viele kritisieren, dass Kinder eine solche politische Botschaft nicht mit sich herumtragen sollen – vor allem nicht, wenn es nicht wisse, worum es dabei eigentlich genau geht. Die Kritiker sagen, Kinder würden mit dem Shirt für ein politisches Statement missbraucht.

Schon seit langem sorgen Shirts mit Feminismus-Botschaften für hitzige Diskussionen.

Es gibt aber auch viele, die das Shirt feiern. Das Bild erhielt immerhin 17.000 Likes auf Instagram. Eine Unterstützerin schrieb: "Danke, dass ihr die Menschenrechte für alle unterstützt. Ich habe keine Kinder, aber hätte ich welche, würde ich für jedes eins kaufen!"

Sicher ist: Zu einer Diskussion hat das T-Shirt schon jetzt geführt. Genau das, was die Hersteller erreichen wollten: einen Stoff für Debatten.


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Flughafen Hamburg macht nach Stromausfall komplett dicht
Tausende Menschen standen im Dunklen.

Kein Informationen, kein Licht – und nicht einmal Kaffee: Nach einem Stromausfall am Flughafen Hamburg fühlten sich am Sonntagmorgen viele Reisende ziemlich alleingelassen. Gegen 9.30 Uhr waren am Terminal 2 die Lichter ausgegangen. 

Wie Augenzeugen berichteten, stellten auch Gepäckbänder und Rolltreppen den Dienst an. Viele standen plötzlich im Dunkeln.