Bild: Pablo Martinez Monsivais/AP/dpa
Zwei Zitate, die zeigen, dass sich die Trump-Familie nicht einig ist.

Mit seinen Eltern ist man nicht immer einer Meinung. Meist sorgt das für Ärger innerhalb der Familie – aber wenn die Tochter Ivanka Trump heißt und der Vater Donald, dann hat die Diskussion noch eine größere Bedeutung. 

Nun hat Ivanka gleich zweimal dem US-Präsidenten widersprochen. 

Was hat Ivanka Trump gesagt?

  • Auf einer Veranstaltung des Nachrichtenportals Axios erklärte sie, sie teile nicht die Ansicht ihres Vaters, dass Nachrichtenmedien "der Feind des Volkes" seien. Ivanka bemerkte, dass sie zwar selbst Gegenstand von Geschichten ist, die sie für falsch hält, aber dass sie nicht glaubt, dass die Medien der Feind sind.

Und wie reagierte Donald Trump?

Der versuchte die Aussage bei Twitter irgendwie einzuordnen: 

  • Damit nicht genug der Kritik. Ivanka Trump sagte auf der Veranstaltung weiter, sie stimme der Meinung zu, dass Familientrennungen an der US-Grenze einen "Tiefpunkt" der Regierungsarbeit darstellten. (Axios)

Noch immer befinden sich mehr als 700 Kinder von Einwanderern in Gewahrsam der US-Behörden, obwohl ein Gericht entschied, dass sie bis zum 26. Juli mit ihren Eltern wiedervereinigt werden müssen (bento). 

Ivanka erklärte ihre eigene Geschichte als Tochter einer Einwanderin

"Das war auch ein Tiefpunkt für mich. Ich fühle sehr intensiv darüber, und ich bin sehr vehement gegen Familientrennung und die Trennung von Eltern und Kindern. ... Ich denke, Immigration ist ein unglaublich komplexes Thema, illegale Einwanderung ist unglaublich kompliziert, ich bin eine Tochter eines Einwanderers, meine Mutter ist in der kommunistischen Tschechischen Republik aufgewachsen. Aber wir sind ein Land der Gesetze... Wir müssen sehr vorsichtig sein, um kein Verhalten anzuregen, das Kinder gefährdet, Opfer von Menschenhandel zu werden... oder eine unglaublich gefährliche Reise alleine zu machen. Das sind keine einfachen Probleme, das sind unglaublich schwierige Themen und ich erlebe es wie der Rest des Landes sehr emotional."

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