Bild: Luca Zennaro/ANSA/AP/dpa
Diese Fotos zeigen die Dramatik der Lage.

In der italienischen Hafenstadt Genua ist am Dienstag eine vierspurige Autobahnbrücke eingestürzt. Dabei sind rund 40 Menschen ums Leben gekommen, viele Menschen werden noch vermisst. Es werde erwartet, dass die Zahlen weiter steigen, sagte Regionalpräsident Giovanni Toti laut der Nachrichtenagentur Ansa.

Der italienische Regierungschef Giuseppe Conte rief am Mittwoch in der Stadt den Notstand aus. Der Ausnahmezustand solle für zwölf Monate gelten, zudem stellte die Regierung fünf Millionen Euro Nothilfe zur Verfügung. Conte versprach weiter, einen Kommissar für den Wiederaufbau Genuas einzusetzen.

Was wir bislang wissen:

  • Die Brücke stürzte in mehr als 40 Metern Höhe auf einer Länge von etwa 100 Metern ein.
  • Unter der Brücke mit den Namen "Ponte Morandi" befinden sich unter anderem Gleisanlagen und ein Gewerbegebiet.
  • Zum Zeitpunkt der Tragödie waren Bauarbeiten auf der Brücke im Gange, wie die Betreibergesellschaft mitteilte. Auf der Brücke selbst habe ein Baukran gestanden. Mehrmals gab es Diskussionen um eine Alternative für die Brücke, an der ständig gearbeitet werden musste.
  • Als es zum Einsturz kam, wütete ein schweres Gewitter über der Stadt.
  • Gegen den Betreiber Autostrade per l'Italia seien Schritte eingeleitet worden, um die Lizenz für die Straße zu entziehen und eine Strafe von bis zu 150 Millionen Euro zu verhängen, erklärte Verkehrsminister Danilo Toninelli am Mittwoch auf Facebook. Er forderte das Management zum Rücktritt auf.

Auf einem Bild ist die Dramatik der Lage zu erkennen: Ein Lastwagen steht auf der Brücke, die direkt vor ihm abgebrochen ist.

Auf weiteren Fotos sind zwei Teile einer abgebrochenen Brücke zu sehen. Zwischen beiden Seiten klafft eine riesige Lücke. 

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Mit Material von dpa


Fühlen

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