Bild: dpa/Sedat Suna
Was ist passiert?

In Istanbul sind bei einer Bombenexplosion im Zentrum der Stadt mindestens elf Menschen ums Leben gekommen, das teilte der Gouverneur von Istanbul mit. Demnach seien 36 Menschen verletzt worden. (SPIEGEL ONLINE)

Die Bombe ist offenbar neben einer Bushaltestelle im Istanbuler Bezirk Vezneciler explodiert – unweit eines Universitätsgebäudes. Auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten in der Altstadt wie der Große Basar oder die Süleymaniye-Moschee sind nicht weit entfernt.

Ziel soll ein vorbeifahrender Polizeibus gewesen sein. CNN Türk berichtet, dass die Bombe in einem parkenden Auto platziert und dann ferngezündet worden sei. (Tagesschau)

Wer steckt hinter dem Anschlag?

Die PKK hat sich zum Anschlag bekannt ("Die Zeit"). Die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK oder einer ihrer Splittergruppen verüben in jüngster Zeit immer wieder Anschläge (SPIEGEL ONLINE). Seit Juli 2015 sind bei Bombenexplosionen in der Türkei mehr als 200 Menschen gestorben.

Was sagen deutsche Behörden?

Das Auswärtige Amt rät zur Vorsicht bei Istanbul-Reisen – vor allem auf öffentlichen Plätzen, bei touristische Attraktionen und Menschenansammlungen. Gleiches gilt für Reisen nach Ankara und in andere türkische Großstädte.


Today

So lustig kann Werbung mit Alexander Gauland sein

Nachdem AfD-Vizechef Alexander Gauland mit fremdenfeindlichen Aussagen provoziert hat, schlägt jetzt ein großes Unternehmen zurück. Der Autovermieter Sixt hat eine Werbekampagne gestartet, die sich über den Rechtspopulisten lustig macht.

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hatte Gauland mit den Sätzen zitiert: "Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben."

Dieses Zitat greift Sixt jetzt auf und nutzt es, um die eigenen Umzugswagen anzupreisen. Gaulands Kopf ist neben einem Lkw zu sehen. Darunter steht: