Ihnen geht es offenbar gut.

Nach einem fehlgeschlagenen Start musste eine bemannte russische Raumkapsel, die auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS war, notlanden.

Was ist passiert?

Der russische Kosmonaut Alexej Owtschinin und der US-amerikanische Astronaut Nick Hague sollten eigentlich zu einem Forschungsaufenthalt auf der ISS aufbrechen und Alexander Gerst verstärken, der dort vergangene Woche das Kommando übernommen hat (bento). Sechs Stunden sollten sie unterwegs sein. Schon beim Start kam es aber zu einem Zwischenfall. Grund dafür soll das Versagen der zweiten Stufe der Sojus-Trägerrakete gewesen sein.

Wie geht es den beiden Männern an Bord?

Die Kapsel musste durch den Zwischenfall in einem steileren Winkel auf die Erde zurückkehren, als sonst üblich. Sie sei aber mittlerweile notgelandet, so die russische Nachrichtenagentur "Interfax" (SPIEGEL ONLINE). Die genaue Landestelle soll in Kasachstan bei der Stadt Dscheskasgan liegen. Owtschinin und Hague sind offenbar beide unverletzt geblieben.

Auch die Nasa berichtete auf Twitter von der Landung. Rettungsteams hätten Kontakt zu den zwei Raumfahrern. Eine staatliche Kommission, die wegen des Zwischenfalles ermitteln soll, werde derzeit eingerichtet. (NASA)

Mit Material von dpa


Gerechtigkeit

Australien lässt Geflüchtete auf Mini-Insel versauern, "Ärzte ohne Grenzen" schlägt Alarm
"Grausam, unmenschlich und erniedrigend"

Die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" fordert, Geflüchtete von der Pazifikinsel Nauru nach Australien zu bringen. Die Geflüchteten seien selbstmordgefährdet. Ihre Lage im Flüchtlingslager, wo sie oft kein richtiges Dach über dem Kopf haben, sei "aussichtslos".

Nauru liegt mitten im Pazifik, rund 3000 Kilometer von Australien entfernt. Auf der Insel leben rund 10.000 Menschen. 900 von ihnen sind Geflüchtete, darunter 115 Kinder.