Bild: dpa/Brian Lawless

Irland hat für ein Recht auf Abtreibung gestimmt. In einer historischen Volksabstimmung haben sich die Irinnen und Iren mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit dafür ausgesprochen. Seit Jahrzehnten galten in dem katholisch geprägten Irland strenge Regeln zur Abtreibung. 66,4 Prozent der 40 Wahlkreise stimmten für die Verfassungsänderung.

Was bedeutet das?

Abtreibungen können bald bis zur zwölften Schwangerschaftswoche legal sein – bei Lebensgefahr für die Mutter auch bis zur 24. Woche. Das Recht auf Abtreibung soll möglicherweise sogar in der Verfassung festgehalten werden. In Dublin feiern die Menschen und singen in Anlehnung an "Talking about a Revolution" von Tracy Chapman: "Finally the tables are starting to turn, talking about a referendum". (bento)

Nicht nur auf den Straßen von Dublin, auch in sozialen Netzwerken freuen sich Menschen über das Ergebnis. 

Das sind die besten Twitter-Reaktionen auf das Abstimmungsergebnis:


Gerechtigkeit

"Wir können nicht alle bei uns aufnehmen": Das ganze Elend der SPD in einem Satz

Andrea Nahles, die SPD-Parteichefin, hat in einem Interview gesagt: "Wer Schutz braucht, ist willkommen. Aber wir können nicht alle bei uns aufnehmen." Sie meint Flüchtlinge aus Tunesien, Algerien und Marokko, deren Anträge auf Asyl von den deutschen Behörden in den meisten Fällen abgelehnt werden.

Der SPD-Abgeordnete Karl Lauterbach springt seiner Parteichefin geradezu begeistert bei: