Bild: Uli Deck/dpa

Die Cyberkriminalität nimmt in Deutschlnand zu – und zwar um ganze 80 Prozent. 2016 hat die Polizei über 82.000 Fälle von Straftaten registriert, die mit Hilfe des Internets verübt wurden. Im Vorjahr waren es noch gut 45.000 gewesen. (Die Welt)

Das geht aus den neuen Kriminalitätszahlen hervor, die Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) heute in Berlin vorstellt.

Was genau ist Internetkriminalität?

Zu Cyberkriminalität "im engeren Sinne" gehören Delikte, die mit Informations- und Kommunikationstechnik begangen werden – also etwa Computerbetrug oder das Ausspähen, Abfangen und Verändern von Daten.  

Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik gab es auch rund 4422 Fälle von Computersabotage – ein Viertel mehr als noch 2015. Dazu zählen Angriffe von Hackern, die Comuptersysteme lahmlegen. Die Täter bombardieren dabei Webseiten so lange mit Klicks, bis diese zusammenbrechen und für Stunden oder gar Tage lahmgelegt sind. 

Besonders Firmen, die Waren über Onlineshops verkaufen, erleiden dadurch Schaden. Die Hacker versuchen dann, von den von den Inhabern der Shops Geld zu erpressen.

Neben der Internetkriminalität im engeren Sinn gewinnen auch Straftaten an Bedeutung, die mithilfe des Internets begangen werden. Die Polizei registrierte im vorigen Jahr rund 253.290 solcher Delikte. Dabei handelte es sich überwiegend um Betrug bei Onlinekäufen: Die Waren werden bestellt, im Anschluss jedoch nicht gezahlt.

Wie schwer ist die Aufklärung?

Die Aufklärungsquote konnte zwar um sechs Prozent erhöht werden, trotzdem haben es die Behörden schwer: Nur knapp 40 Prozent der Fälle werden gelöst.

Zudem bilden die Zahlen Experten zufolge die Realität nicht vollständig ab. Viele Fälle von Cyberkriminalität werden entweder nicht erfasst oder nicht angezeigt. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) geht davon aus, dass rund 90 Prozent aller entsprechenden Taten nicht angezeigt werden


Fühlen

Einer ist konservativ, einer ist links – und sie sind beste Kumpel

Im Kindergarten war es noch einfach: Wer die gleichen Spiele mochte, wurde zum Best Buddy. Jetzt, (irgendwie) erwachsen, sind wir anspruchsvoller. Mit engen Freunden soll uns mehr verbinden als ein gemeinsames Hobby.

Doch was, wenn eine Freundschaft aus der Kindheit überdauert, sich aber die Lebensumstände und politischen Ansichten extrem voneinander entfernen? Wie viel Unterschied verträgt eine Freundschaft, was braucht sie zum Überleben?