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Fans müssen Infos nun auf "altmodische" Art bekommen.

Facebook? Datenklau. Twitter? Troll-Krieg. Instagram? Nur noch Inszenierung. So sieht es die britische Pub-Kette "JD Wetherspoon" – und hat bei allen drei Plattformen ihre Kanäle gekündigt.

Das "schlechte Umfeld" auf den Netzwerken, die "abhängig machende Natur" und der "Missbrauch von Daten" habe die Betreiber zur Erkenntnis gebracht, dass sie die Social-Media-Kanäle nicht mehr brauchen. Das gab die Pub-Kette in einem Statement bekannt. (Mashable)

Zu "JD Wetherspoon" gehören 900 Pubs in Großbritannien und Irland, außerdem zahlreiche Hotels. Weder auf Instagram noch Facebook sind sie nun zu finden.

Das Unternehmen hat eine eigene Homepage, auch dort gibt es keine Verlinkungen mehr zu Social-Media-Kanälen.

Tim Martin, Vorsitzender der Firma, sagte in einem Statement, er glaube nicht, dass sich das digitale Aus schlecht auf ihr Geschäft auswirken wird.

Wer sich über Neuigkeiten rund um die Pubs informieren will, solle nun "altmodische" Wege finden: "Ihr könnt uns über unsere Website kontaktieren – oder jemanden in einem unserer Pubs ansprechen."


Gerechtigkeit

Merkel will mit Assad reden – um ihn loszuwerden
Wie wichtig ist der Diktator für den Frieden in Syrien?

Der Syrienkrieg tobt seit mehr als sieben Jahren. Um ihn zu beenden, schließt Bundeskanzlerin Angela Merkel nun auch Verhandlungen mit dem syrischen Diktator Baschar al-Assad nicht aus.

Syrien und die Bevölkerung brauchten endlich ein Ende der Gewalt und den Beginn eines politischen Prozesses "unter Beteiligung aller, die im Land und in der Region Einfluss haben", sagte Merkels Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Dazu gehört eben auch Assad. (Der Tagesspiegel)