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Zwei Fragen und zwei Antworten

Wie ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde des Landes am Samstag mitteilte, sind nach den schweren Erdbeben und dem folgenden Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi mindestens 384 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 29 Menschen werden noch vermisst, mehr als 500 sind verletzt.

Was ist passiert?

Die Insel wurde am Freitag von zwei Erdbeben erschüttert (bento). Das erste Beben hatte die Stärke 5,9, das zweite die Stärke 7,4. Kurz darauf brach eine Tsunamiwelle über die Westküste von Sulawesi herein. Die Opferzahlen könnten noch deutlich in die Höhe gehen. 

Woher stammen die Zahlen?

Bisher gibt es nur Zahlen aus der Küstenstadt . Die 350.000-Einwohner-Stadt liegt an der Westküste von Sulawesi. Der Sender Metro TV zeigte mit einer Handykamera gemachte Aufnahmen, auf denen zu sehen ist, wie die Wellen auf Häuser treffen.

Betroffen sind auch zahlreiche andere Gemeinden entlang der Westküste. Auch zahlreiche Kommunikations- und Verkehrsverbindungen sollen beschädigt worden sein, weshalb es möglicherweise möglicherweise noch Tage dauern wird, bis das genaue Ausmaß der Katastrophe klar wird. 

Aktualisierung

In einer neuen Zwischenbilanz bezifferten die Behörden die Zahl der Toten am Sonntag auf mindestens 832, mehr als 500 wurden teils schwer verletzt. Befürchtet werden aber noch mehr Tote und Verletzte. 


Mit Material von dpa


Gerechtigkeit

Diese zwei Frauen haben dafür gesorgt, dass das FBI gegen Brett Kavanaugh ermittelt
"Was tun Sie da, Senator?"

Jeff Flake steht in der Ecke eines holzgetäfelten Aufzuges. Er blickt zu Boden, wirkt zerknirscht. Ihm gegenüber stehen zwei Frauen, die aufgebracht mit ihm reden. "Was tun Sie da?", fragen sie.

Jeff Flake ist US-Senator der republikanischen Partei. Als solcher hatte er kurz zuvor erklärt, dass er Donald Trumps Kandidaten für den obersten Gerichtshof, Brett Kavanaugh, unterstützen würde – obwohl dieser beschuldigt wird, drei Frauen sexuell missbraucht zu haben. (bento)

Ana Maria Archila und Maria Gallagher, zwei liberale Aktivistinnen, wollen das nicht hinnehmen. Sie konfrontieren Flake in besagtem Aufzug. Journalisten begleiten sie, es gibt Videos von dem Zusammentreffen. (SPIEGEL ONLINE)

In den Aufnahmen sieht man, wie zunächst Archila das Wort ergreift: "Sie haben Kinder, denken Sie an die", sagt sie, "Ich habe auch Kinder. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass für die nächsten 50 Jahre jemand im Supreme Court sitzt, der beschuldigt wurde, ein junges Mädchen vergewaltigt zu haben."

Hier die ganze Szene im Video: