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Bei den ersten freien demokratischen Wahlen in Myanmar / Burma hat die Opposition eine Mehrheit gewonnen. Die Nationale Liga für Demokratie kann alleine den neuen Präsidenten wählen. Der Wahlsieg ist ein Triumph für Aung San Suu Kyi. Die Politikerin setzt sich seit vielen Jahren für die Demokratisierung des Landes ein und bekam dafür den Friedensnobelpreis.

Die Militärjunta hatte einen Wahlsieg von Aung San Suu Kyi und der Nationalen Liga für Demokratie 1990 schlicht nicht anerkannt. Immer wieder verordnete das Militär jahrelangen Hausarrest, aus dem sie zuletzt 2010 freikam.

Die Zeit des Militärs in Myanmar / Burma ist damit aber nicht vorbei. 25 Prozent der Sitze im Parlament werden gemäß Verfassung vom Militär besetzt.

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