Als das Designer-Label "Barneys" seinen "Arena Extra-Large Shopper Tote Bag" herausbrachte, sorgte das für belustigte Reaktionen aus dem Netz. Denn das Modell hat große Ähnlichkeiten mit der blauen IKEA-Tragetasche "Frakta" – nur, dass letztere 2144 US-Dollar günstiger ist. (bento)

(Bild: Screenshot Barneys)

Jetzt hat auch das schwedische Möbelhaus auf den Spaß reagiert: Mit Hilfe der Stockholmer Werbeagentur Acne veröffentlichten sie auf Instagram eine Werbung mit einer Anleitung, wie man ihr Modell – "das Original" – von der Luxusvariante unterscheiden könne

So kannst du das IKEA-Original erkennen:
Schüttel sie. Wenn die Tasche raschelt, ist es das Original.
  1. Sie ist multifunktional – sie kann Hockey Equipment tragen, Steine und sogar Wasser
  2. Schmeiß sie in den Dreck. Eine richtige Frakta wird einfach nur mit dem Gartenschlauch abgespült, wenn sie dreckig ist.
  3. Falte sie. Kannst du sie auf die Größe eines Portemonnaies falten? Wenn ja, herzlichen Glückwunsch.
  4. Schau hinein, das Original hat die authentische Ikea-Schild.
  5. Schau dir den Preis an. Sie kostet nur 99 Cent.

Johan Holmgren, der Kreativdirektor von Acne sagte gegenüber AdFreak, dass IKEA direkt auf das Design-Modell reagiert habe. "Der Tag, nachdem Balenciaga ihre Tasche raus brachte, sagte ich zu meinem Team 'In zwei Stunden haben wir eine Idee fertig'. Dann gingen wir zu einem unserer Fashion-Fotografen, um unsere Tasche mit dem gleichen Licht wie die Balenciaga-Tasche zu fotografieren."

Holmgren sagte, er freue sich, dass Balenciaga das IKEA-Modell aufgegriffen habe – obwohl das Luxus-Label nicht mitteilte, ob ihre Tasche von "Frakta" inspiriert war. "Ich mag diesen Flirt", so Holmgren. "Warum also nicht zurückflirten?". (AdFreak


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Tag 97: Trump plant große Steuerreform – profitieren sollen die Reichen

Am Samstag ist US-Präsident Donald Trump 100 Tage im Amt. Kurz vorher will er noch ein weiteres Wahlversprechen einlösen: Steuersenkungen, und das in ganz großem Stil. 

Als "eine der größten Steuersenkungen in der Geschichte der USA" stellte Trumps Wirtschaftsberater Gary Cohn zusammen mit Finanzminister Steven Mnuchinam die geplanten Reformen am Mittwoch vor. Profitieren sollen von diesen Plänen vor allem die Reichen. (SPIEGEL ONLINE)