Drei Fragen, drei Antworten

Ikea hat zweihundert Stau-Opfern in England seine Betten zur Rast angeboten. Die Autofahrer waren in einen kilometerlangen Stau geraten.

Was ist passiert?

Auf einer Autobahn im Süden Englands ereignete sich ein schwerer Unfall: Zwei LKW waren zusammengestoßen und haben die Autobahn so komplett lahmgelegt. Hunderte Autofahrer mussten stundenlang im Stau ausharren. Die Polizei gab an, die Autobahn erst nach den Bergungsarbeiten um etwa 5.45 Uhr wieder freigeben zu können. Die Autofahrer hätten also in ihren Wagen übernachten müssen.

Der Stau führte auch an einer Ikea-Filiale vorbei, was die Mitarbeiter auf eine Idee brachte: Die Filiale verlängerte kurzerhand die Öffnungszeiten bis 23.00 Uhr und bot den Gestrandeten an, sich in den Betten der Ausstellung auszuruhen.

Wie waren die Reaktionen?

Auf Twitter bedankten sich einige Stauopfer beim Möbelhaus und fielen auch gleich in "ihre" Betten. "Wir konnten total verstehen, dass die Autofahrer, die aufgrund des Unfalls im Stau standen, lieber in unserem Möbelhaus sein wollten als in ihren Autos", sagte die Sprecherin der BBC.

Durften die Autofahrer im Ikea übernachten?

Es ist der Traum vieler Kunden, einmal in einem Möbelhaus zu übernachten. In diesem Fall blieb es ein Traum. Zwar verlängerte die Filiale die Öffnungszeiten bis 23.00 Uhr, danach schloss das Möbelhaus aber und alle Gestrandeten mussten zurück in ihre Autos. Doch so fanden die Autofahrer zumindest für ein paar Stunden Ruhe.


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