Ein Mann aus Nebraska hat für seine Oma in Florida eine Pizza bestellt – um zu sehen, ob es ihr nach den Verwüstungen durch Hurrikan "Matthew" gut geht.

Zwei Tage hatte Eric Olsen nichts von der 87-Jährigen gehört. Wen sollte er um Hilfe bitten? Aus der Nachbarschaft kannte er niemanden. Und auch die Polizei reagierte nicht: "I was calling the police department, I was calling the sheriff's department, and no one was answering, so I was really worried", sagte er ABC News.

Der Pizza-Lieferant könnte die Lösung sein, dachte sich Olsen. Die Pizza-Bestellung versah er mit einer zusätzlichen Hinweis. Der Bote möge anrufen, sobald die Pizza geliefert worden sei und das Handy an seine Oma weiterreichen.

Und genauso kam es. Claire Olsen ging an den Hörer. Es sei eine absolute Erleichterung gewesen, sagte Eric (NY Daily News).

"Police and fire couldn't do it, but Papa John's got there in 30 minutes and put the cellphone to her ear."

Bei dem tropischen Wirbelsturm kamen in den USA mehr als 30 Menschen ums Leben. Viele Schäden gab es in den Bundesstaaten North Carolina und Florida.

Besonders betroffen ist der Karibikstaat Haiti.

"Matthew" hatte am Dienstag vergangener Woche vor allem die südliche Hälfte schwer verwüstet. Mehr als 400 Menschen starben. Zurzeit sind Zehntausende Menschen in Notunterkünften untergebracht.

Vor allem Lebensmittel fehlen im Katastrophengebiet, Cholera breitet sich aus.

Haiti hat sich noch immer nicht von den Folgen des schweren Erdbebens von 2010 erholt, bei dem 250.000 Menschen ums Leben kamen (tagesschau.de).

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​#FuckLeukemia: So kämpft Jaqueline gegen ihren Blutkrebs
"Ich will leben, lieben, lachen!"

Eigentlich hätte sie ihr Abi längst gemacht. Dafür hatte sie lange gekämpft, von der Hauptschule, auf die Realschule, auf das Gymnasium. Auch ihr Berufswunsch stand fest: Eine Ausbildung zur Tourismuskauffrau, das wär's. Doch für die 20-jährige Jaqueline aus Niedersachsen ist seit Dezember vergangenen Jahres alles anders.

Ihr geht es jetzt nur noch um eines: die Leukämie zu besiegen.

"#FuckLeukemia-Mein Kampf gegen Blutkrebs" hat Jaqueline ihre Seite auf Facebook genannt. Dort berichtet sie seit Juni von ihrer Erkrankung, mehr als 14.000 Menschen folgen ihr, fast schon unheimlich sei das. Allein mit dem Beantworten von Nachrichten könne sie einen ganzen Tag verbringen. "Aber ich möchte nicht, dass das mein Leben wird."

Dafür geht sie zu gern spazieren, am liebsten mit ihrer besten Freundin. Manchmal fahren sie ins nahegelegene Osnabrück. Oder sie sitzt in ihrem Zimmer unterm Dach, malt, hört Musik, schaut Filme.