Bild: MRC II Distribution Company
Go for it, Robin Wright!

In der Polit-Serie "House of Cards" spielt sie die eiskalte Claire Underwood, die ihrem Ehemann Frank in konspirativer Energie und Machtstreben in nichts nachsteht. Ungleich war allerdings die Bezahlung von Robin Wright und Kevin Spacey – bis die Darstellerin den Produzenten die Pistole auf die Brust setzte. Das berichtet die amerikanische Huffington Post.

"Ich sagte: 'Entweder, ich bekomme die gleiche Gage wie Kevin, oder ich gehe an die Öffentlichkeit'", sagte Wright demnach bei einer Veranstaltung in New York. "Ich habe mir die Statistiken angesehen und herausgefunden, dass die Figur der Claire bei den Zuschauern eine Zeitlang populärer war als die des Frank. Daraus schlug ich Kapital."

"Es gibt sehr wenige Filme und Serien, in denen der Patriarch und die Matriarchin gleich behandelt werden", sagte Wright. Kevin Spacey bekam 2014, vor Beginn der vierten Staffel, angeblich 500.000 Dollar pro Folge. Robin Wright hingegen, legt man ihre von Forbes veröffentlichte Gage von 5,5 Millionen Dollar für die gesamte Staffel zugrunde, verdiente nur 420.000 Dollar pro Episode.

Die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen in Hollywood ist in den USA schon länger ein großes Thema. Zuvor hatte sich Jennifer Lawrence in einem von ihr geschriebenen Artikel dazu geäußert, dass sie für ihre Arbeit an dem Film "American Hustle" weniger Geld bekam als ihre männlichen Kollegen.

Auch Kate Winslet sprach über das Thema, genauso wie Patricia Arquette, die sich 2015 bei ihrer Rede anlässlich ihres Oscars-Gewinns für gleiche Bezahlung von Männern und Frauen aussprach.

Diese Geschichte ist zuerst auf SPIEGEL ONLINE erschienen.


Today

Warum britische Studenten keine Hüte mehr werfen dürfen
Und ausgerechnet Photoshop helfen soll.

Ja, man kennt das aus so gut wie jeder Highschool-Serie und jedem College-Film: Da stehen sie, die Absolventen in ihren Roben, die Zeugnisse und Diplome sind verliehen, die Reden gehalten, und für ein letztes gemeinsames Foto schleudern sie ihre Doktorhüte in die Luft. Die akademische Tradition hat es aus Großbritannien und den USA auch an einige deutsche Unis geschafft.

Jetzt allerdings fürchten Hochschulen um die Sicherheit ihrer Absolventen. Wer ein Studium erfolgreich hinter sich gebracht hat, muss noch lange keinen Hutwurf unbeschadet überstehen – so lässt sich die Angst einiger britischer Uni-Leitungen zusammenfassen, wie der "Guardian" berichtet. Offenbar haben sich mehrfach frische Akademiker nicht rechtzeitig ducken können und sind durch herabfallende Hüte verletzt worden. Dazu kommen die Beschwerden der Kostümverleiher: Dauernd würden beschädigte Hüte zurückgegeben.