Bild: dpa/Britta Pedersen
Rund 13.000 Menschen in Deutschland wissen angeblich nichts von ihrer HIV-Infektion.

Wer einen HIV-Test machen möchte, muss in Zukunft nicht mehr in eine Beratungsstelle oder zum Arzt gehen. Der Bundesrat stimmte am Freitag einer Änderung zu, die den Verkauf von HIV-Selbsttests auch in Apotheken, Drogerien und im Internet möglich macht. Auf den Weg gebracht wurde sie von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

Damit leisten wir einen weiteren wichtigen Beitrag im Kampf gegen HIV und Aids.
Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister

Spahn sagte weiter, durch die Änderung werde die Behandlung von HIV-Infektionen erleichtert. Wer unsicher sei, ob er sich infiziert habe, wolle schnell Gewissheit.

Die Deutsche Aids-Hilfe begrüßte die Entscheidung des Bundestags. Der einfachere Zugang zu HIV-Selbsttests werde etliche Aids-Erkrankungen und Neuinfektionen mit HIV verhindern. Durch die freie Verfügbarkeit sinke die Hemmschwelle, einen Test zu machen. 

In vielen anderen Ländern sind HIV-Tests bereits seit langem frei verkäuflich

Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt das seit zwei Jahren.

Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts leben in Deutschland etwa 84.000 Menschen mit HIV. Gut 13.000 wüssten aber nicht von ihrer Infektion.


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"Sie sehen aus wie der junge Tony Hawk!"

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