Eisige Temperaturen im Juni, 20 Grad im Dezember und Sommer im September – das Klima auf der Erde verändert sich. Es wird wärmer. Jetzt hat die US-Weltraumbehörde Nasa einen Hitze-Rekord verkündet: Dieser August war der heißeste August seit 136 Jahren. (Mashable)

In Deutschland bekommen wir vor allem Klimaschwankungen mit, es gibt mehr Überschwemmungen oder Stürme. In anderen Teilen der Welt müssen Menschen aufgrund der Erderwärmung ihr Zuhause verlassen. Zum Beispiel die Bewohner des pazifischen Inselstaates Kiribati. Der Meeresspiegel steigt, bald überspült das Meerwasser die Insel. (Tagesspiegel)

Die wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1880 waren in Deutschland 2014 und 2015. Und überhaupt: Acht der zehn wärmsten Jahre in Deutschland sind aus dem 21. Jahrhundert. Dabei zeigen sich die hohen Werte nicht unbedingt am Sommer. 2015 war es der viel zu warme Winter, der es zum Rekord-Jahr machte. (Süddeutsche)

Zweifel an der Erderwärmung sollten die Messergebnisse ausräumen. "Wir stecken mitten im Klimawandel", sagt der Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes, Paul Becker. (Heute)

Wer erforscht das Klima?

Weltweit gibt es eine Vielzahl von Forschern, die sich mit den unterschiedlichsten Aspekten des Klimas auseinandersetzen. In Deutschland gibt es zum Beispiel das Deutsche Klima Konsortium (DKK), das verschiedene Forschungseinrichtungen und Behörden bündelt. Außerdem befasst sich der Deutsche Wetterdienst mit der Entwicklung des Wetters in Deutschland. Global betreibt unter anderem die Nasa viel Klimaforschung.

Bei den meisten Forschern gibt es einen Konsens darüber, dass der Klimawandel tatsächlich stattfindet und wir Menschen daran eine recht große Schuld tragen. Es gibt aber noch immer eine Menge Leute, die nicht an den Klimawandel glauben wollen.

Wer sind die Skeptiker am Klimawandel?

Weltweit sind es häufig rechte Parteien, die am Klimawandel zweifeln und Klimaschutzpolitik für unnötig oder falsch halten. Das findet auch die AfD in Deutschland. Marine Le Pens Front National in Frankreich hält die Klimarahmenkonvention der Uno sogar für ein "kommunistisches Projekt" (Zeit Online). Dass der Klimawandel für politische und ideologische Zwecke missbraucht wird, ist eines der Hauptargumente von Skeptikern. Viele sagen zudem, dass das sich verändernde Klima ein natürliches Phänomen ist. (profil)

Und wie geht's weiter?

Klimaexperten wie Paul Becker vom Deutschen Wetterdienst warnen: Der wechselhafte Sommer in Deutschland (Überschwemmungen, Gewitter, Hitzeperioden) könnte ein Vorgeschmack auf die Zukunft sein. Das Wetter wird vermutlich extremer (DKK). Ungemütlicher wird es dabei zum Beispiel auch beim Fliegen. Weil es mehr Unwetter gibt, gibt es auch mehr Turbulenzen (Die Welt).

Immerhin haben beim G20-Gipfel Anfang September endlich auch die USA und China, die beiden größten Klimasünder, das Pariser Klimaabkommen vom Dezember 2015 ratifiziert. Das Abkommen regelt, dass es bis Mitte des Jahrhunderts Treibhausgasneutralität gibt. Dass also das Gleichgewicht in der Atmosphäre nicht mehr verändert wird.

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