Bild: epa/Andrew Gombert

Hillary Clinton hat auf dem Parteitag der US-Demokraten in Philadelphia ihre Nominierung als Präsidentschaftskandidatin offiziell angenommen. Sie hielt eine emotionale Rede, die immer wieder mit Jubelrufen der Delegierten gewürdigt wurde. Clinton attackierte ihren republikanischen Rivalen Donald Trump und erklärte, was ihre Ziele als mögliche US-Präsidentin sind. (SPIEGEL ONLINE)

Wie Clinton gegen Trump argumentierte:
  • "Er will uns vom Rest der Welt und voneinander trennen", sagte sie. "Aber gemeinsam sind wir stärker."
  • "Glaubt niemandem, der euch sagt, er könne alles alleine lösen."
  • "Er will, dass wir die Zukunft fürchten und einander fürchten."
  • Trump behaupte, er wisse mehr über die Terroristen des sogenannten Islamischen Staates als die Generäle der Armee. "Nein Donald, das tust du nicht!" (SPIEGEL ONLINE)
Ihre eigenen Visionen:
  • "Als Präsidentin werde ich mehr Möglichkeiten und mehr gute Jobs schaffen, mit wachsenden Löhnen, hier in den Vereinigten Staaten."
  • In Bezug auf Terror: "Wir sehen mit klarem Blick, was auf unser Land zukommt. Aber wir haben keine Angst. Wir werden mit der Herausforderung wachsen, wie wir es stets getan haben."
  • "Von Bagdad bis Kabul, von Nizza über Paris und Brüssel bis nach San Bernardino und Orlando haben wir es mit entschlossenen Feinden zu tun, die besiegt werden müssen." (sueddeutsche.de)
Clinton ist siegesgewiss
Was bedeutet die Rede?

Sie zeigt, dass ein Wahlkampf voller harter verbaler Angriffe zwischen Trump und Clinton bevorsteht – mit vielen emotionalen und packenden Reden. Es wird für Clinton wichtig sein, nicht nur ihre eigenen Positionen deutlich zu machen. Sie muss vor allem einen Weg finden, verunsicherte Wähler auf ihre Seite zu ziehen – die sich von den teils rechtspopulistischen Äußerungen ihres Konkurrenten beeinflussen lassen.

Was sagen die Umfragen?

Zuletzt lag Trump vor Clinton. Nach einer von CNN in Auftrag gegebenen Erhebung käme der Kandidat der Republikaner auf 48 Prozent, die Demokratin nur auf 45 Prozent. Allerdings wurden die Wähler direkt nach dem Parteitag der Republikaner in der vergangenen Woche befragt. Es ist üblich, dass der jeweilige Kandidat nach dem Parteitag, auf dem er offiziell nominiert wird, in Umfragen zulegt. (haz.de)

Es wird wohl ein enges Rennen um die Präsidentschaft.

Mehr zur Wahl


Haha

Quiz: Was solltest du Freitagabend machen?

Eine lange Arbeitswoche geht vorbei: endlich wieder Freitag. Doch jedes Wochenende musst du dich aufs neue fragen, was du am Abend unternehmen wirst. Zu Hause bleiben und entspannen oder noch auf eine Party gehen?

Wir haben ein Quiz erstellt, das dir hilft, eine Entscheidung zu treffen.