Grund soll die gestiegene Anzahl von Messerattacken sein.

Am Mittwoch treffen sich die Innenminister aller Bundesländer in Sachsen-Anhalt zur Innenministerkonferenz. Auf der Tagesordnung wird über eine mögliche Einführung von Waffenverbotszonen in ganz Deutschland gesprochen. Das fordert der hessische Innenminister Peter Beuth.

Was genau wird gefordert?

Beuth möchte ein bundesweites Waffenverbot rund um Kindergärten, Schulen, Bahnhöfe und bestimmte öffentliche Einrichtungen. Waffenverbotszonen können nach Bundesrecht erst dann geschaffen werden, wenn an diesen Orten bereits Straftaten stattgefunden haben. 

"Rund um einen Kindergarten hat jemand mit einem Messer oder gar einer Pistole nichts zu suchen", sagte Beuth. "Dass wir hier nicht erst auf eine Tat warten dürfen, bevor wir diese Orte durch Waffenverbotszonen besonders schützen können, leuchtet Eltern sofort ein."

Warum werden die Waffenverbotszonen gefordert?

Nach wiederholten Messerattacken ist zuletzt darüber diskutiert worden, ob solche Angriffe in Deutschland zugenommen haben. Statistisch ist das bundesweit nicht belegt, denn anders als bei Schusswaffen wird der Gebrauch von Messern als Tatmittel nicht in der bundesweiten Kriminalstatistik erfasst. 

Zahlen, die aus einzelnen Bundesländern wie etwa Berlin vorliegen, deuten jedoch an, dass es tatsächlich eine Zunahme gibt. Auch die in Hessen erfassten Zahlen sprechen dafür: 2013 registrierte die Polizei 865 Fälle von Körperverletzung und Tötungsdelikten durch Messer, 2017 waren es schon beinahe 1200 Fälle. 

Mit Material von dpa


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