Bild: Bodo Marks/dpa
Was die Folgen sind und wie man sich infizieren kann – in drei Antworten erklärt.

In Berlin erkranken zahlreiche Menschen an Hepatitis A. In diesem Jahr wurden bereits knapp 50 Fälle registriert, im gesamten Jahr 2017 waren 200 Menschen betroffen. Jetzt haben die zuständigen Behörden erneut gewarnt: Die Zahl der Leberentzündungen bleibt weiter ungewöhnlich hoch. (Hamburger Abendblatt)

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Woran liegt das?

"Es ist noch nicht vorbei", sagte der Präsident des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso), Franz Allert, der Deutschen Presse-Agentur. Der erhöhte Ausbruch wird auch in anderen europäischen Ländern beobachtet.

Überdurchschnittlich viele Patienten waren Männer, die Sex mit Männern haben. Das Lageso warnte deshalb unter anderem mit Anzeigen in Dating-Apps vor dem Ausbruch. Außerdem werden Schutzimpfungen empfohlen.

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Wie kann der Virus übertragen werden?

  • Die Infektion kann beim Sex übertragen werden. Kondome reichen nicht zwingend aus. Schmierinfektionen sind auch möglich.
  • Hepatitis-A-Erkrankungen treten auch bei Reiserückkehrern auf, die das Virus mit verunreinigtem Wasser oder Lebensmitteln aufnahmen. 
  • In Deutschland gab es bislang eher sporadische Ausbrüche – meist durch Speisen in Gemeinschaftseinrichtungen.

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Welche Folgen kann Hepatitis A haben?

Eine Impfung fehlt den Betroffenen. Langzeitschäden sind bei dieser Hepatitis-Form nicht zu erwarten. Meist müssen sich die Erkrankten 

  • übergeben, 
  • ihnen ist übel, 
  • sie haben Oberbauchschmerzen 
  • oder Haut und Augen sind gelb gefärbt.

Die Infektion verläuft akut, heilt gewöhnlich ohne Folgen von selbst aus und wird selten chronisch. 

Mit Material von dpa


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