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Zur Begrüßung gab es auf "Altermedia" meist Nazi-Parolen. Nach Einschätzung der Bundesanwaltschaft war es die wichtigste rechtsextreme Seite im Internet. Jahrelang. 2016 wurde sie von den deutschen Sicherheitsbehörden abgeschaltet. Jetzt standen die Betreiber vor Gericht. 

Ein 28-jähriger Informatiker aus dem Schwazwald muss für zwei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Er wurde unter anderem wegen Rädelsführerschaft in einer kriminellen Vereinigung und Volksverhetzung verurteilt. Die drei mit ihm angeklagten Frauen erhielten Bewährungsstrafen von bis zu zwei Jahren. (SWR)

Jahrelang konnten sie "Altermedia" scheinbar ungestört betreiben. Immer wieder wurden die Server zum Schutz vor staatlichen Zugriffen gewechselt, zuletzt kam die Seite aus Russland. Auf der Seite wurde gegen Flüchtlinge, Juden und Migranten gehetzt und der Holocaust geleugnet. Für viele in der rechten Szene war die Seite ein Anlaufpunkt und eine Plattform zur Organisation.

Für den Prozess hatte die Bundesanwaltschaft 30 Beiträge mit besonders heftigen Beschimpfungen, Morddrohungen oder Verleumdungen ausgewertet. Das allein reichte aus, um die Betreiber problemlos vor Gericht bringen zu können. Für die rechtsextreme Szene dürften die Urteile deshalb eine Warnung sein. 

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Studentin darf Hamster nicht mit ins Flugzeug nehmen und spült ihn die Toilette runter

Einen Flug zu verpassen, ist für die meisten Menschen mit viel Stress verbunden. Doch für Pebbles, den Zwerghamster der 21-jährigen US-Studentin Belen Aldecosea, war es vermutlich tödlich. Nachdem sie stundenlang keine Lösung finden konnte, ihr Tier mit nach Florida zu nehmen, spülte sie ihn in der Flughafen-Toilette von Baltimore hinunter. (Miami Herald)