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Am Sonntag war es soweit: Das Theaterstück “Harry Potter and the cursed child” hat Premiere auf der Bühne gefeiert. Hier die ultimativen Tipps für dein Last-Minute Ticket:

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“Beim heiligen Basilisken!”, müssen sich die Macher von dem neuen Harry-Potter-Theaterstück gedacht haben, als sie die Verkaufszahlen sahen. Alle 170 000 Karten weg, nach 24 Stunden. “Verflixter Horkrux!”, denken nun alle Hogwarts-Jünger, die im Oktober letzten Jahres bei dem Kampf um Ticktes nicht erfolgreich waren und jetzt fürchten, das Spektakel zu verpassen. Und die Zeit verrinnt, am kommenden Samstag startet schon die erste Vorführung im Londoner Palace Theatre. Doch mit einem kräftigen "Dissendium!" eröffnen wir dir heimliche Zugänge zu Ticket-Quellen. Mit ein bisschen Glück und Magie ergatterst du noch einen Platz in der Zauberwelt.

*Update 03.08.2016 / 12.10 Uhr*

Es sind wieder Karten verfügbar:

Ansonsten:
Steh in der Schlange
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Planst du sowieso einen London-Aufenthalt? Dann solltest du dich an der Abendkasse anstellen und darauf hoffen, eine zurückgegebene Karte zu erbeuten. Die Chancen stehen nicht schlecht, wenn du nur früh genug da bist und es, wenn möglich, öfter probierst. Da du aber wahrscheinlich kein Kurzzeit-Londoner bist, musst du dich wohl digital auf die Suche machen.

Wünsch dir was auf der Wishlist

Restkarten werden nicht nur an der Abendkasse feilgeboten, sondern auch auf der offiziellen Webseite des Theaterstückes angeboten. Dafür musst du dich in die “Wishlist” mit deinem Namen und deinen Präferenzen zu Preisklasse, Datum und Personenanzahl eintragen. Wenn es dann tatsächlich ein passendes Angebot gibt, wirst du per Mail benachrichtigt – zusammen mit Tausenden von anderen Dumbledore-Gläubigern. Die Vergabe verfolgt nach dem bewährten Prinzip first-come-first-served. Dabei einer der wenigen Glücklichen zu sein, grenzt wirklich an ein Wunder.

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Schau mal auf Nimax

Um dem Glück ein bisschen nachzuhelfen, empfiehlt es sich, regelmäßig auf Nimax zu schauen, eine Londoner Seite für Theaterkarten. Hin und wieder tauchen nämlich wie von Zauberhand Restbestände auf und werden online verkauft. Noch ein Tipp: Wenn du auf Twitter den Hashtag #CursedChild verfolgst, bemerkst du ein neues Angebot vielleicht noch einen Tick schneller und fängst den goldenen Schnatz.

Verprass dein Geld auf StubHub

Auch auf StubHub kannst du Karten online finden. Das Netzwerk bietet eine Plattform für Anbietende und Suchende, die Harry-Potter Karten werden hier also privat verkauft. Das erklärt die astronomischen Preise, die bei 200 Pounds anfangen und bis in den dreistelligen Bereich steigen. Dafür hast du fast freie Wahl was das Datum angeht, denn mit ein paar Ausnahmen sind für alle Vorstellungen bis zum Ende am 27. Mai 2017 Karten vorhanden. Wenn du gerade ein Vermögen geerbt hast oder mit einem selbstbewussten “Accio!” Geld herbeizauberst, ist das deine Chance.

Probier dein Glück mit “The Friday Forty”

Die nicht ganz so Reichen können sich noch an eine letzte Möglichkeit klammen: “The Friday Forty”. Hinter dem mysteriösen Namen steckt ein netter Einfall der Theatermacher. Jeden Freitag ab genau 13 Uhr stellen sie für jede Vorstellung der kommenden Woche 40 Tickets zur Verfügung, für den Schnäppchenpreis von 30 Pounds und garantiert guten Sitzplätzen. Das Einzige, was du tun musst, ist hier runterzuscrollen und auf “buchen” zu klicken. Der Kauf ist auf zwei Karten beschränkt, die Wahrscheinlichkeit, es überhaupt erst zum Book-Button zu schaffen, leider sowieso gering. Denn natürlich wird das Netz bei einem Ansturm kaufwilliger Fans überlastet sein und wer am Ende durchkommt entscheidet das Schicksal und die Qualität deiner Internetverbindung.

So weit, so kompliziert. Wenn du dich aber seit Wochen nur noch mit einem Besenstiel zwischen den Beinen fortbewegst, die Titelmelodie von Harry Potter dich ständig begleitet und du schon überlegst, dir eine Eule zu kaufen, dann solltest nicht unversucht lassen, um noch ein begehrtes Ticket zu bekommen. Und wer weiß, manchmal reicht ein Hauch von Magie, wenn man nur daran glaubt.

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Sport

Stuntman überlebt Sprung aus 7600 Metern Höhe ohne Fallschirm

Kann man aus einem Flugzeug springen, das 7600 Meter hoch fliegt – und dann punktgenau auf der Erde landen, in einem 30 mal 30 Meter großen Netz? Genau das hat Luke Aikins ausprobiert, ein Stuntman und Fallschirmspringer. Live im Fernsehen. Eigentlich sollte er bei dem irren Rekordversuch einen Fallschirm tragen, falls doch etwas schief geht.

Klingt vernünftig, soweit man das bei diesem Stunt überhaupt sagen kann. Die Fernsehgewerkschaft hatte auch darauf bestanden. Erst im letzten Moment, der kleine Rettungsfallschirm war schon umgeschnallt, Aikins auf dem Weg zum Flugzeug, ließ sich die Gewerkschaft umstimmen. Aikins wollte von Anfang an auf den Fallschirm verzichten – mehr Gewicht, härterer Aufschlag.

Also ganz ohne Fallschirm.