Bild: Unsplash
Schnell noch an der Ampel eine Nachricht tippen? Das kostet bald viel Geld.

Wer beim Autofahren WhatsApp-Nachrichten schreibt oder telefoniert, muss künftig mit einer höheren Strafe rechnen.

  • Bald kostet der Verstoß 100 statt 60 Euro.
  • Dazu gibt es weiterhin einen Punkt in Flensburg.
  • Bei einer Sachbeschädigung wird's noch teurer: 200 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.
  • Auch auf dem Fahrrad musst du aufpassen: Dort kostet es künftig 55 Euro, wenn du mit dem Handy hantierst.

Der Gesetzesverschärfung hat nach dem Bundestag nun auch der Bundesrat zugestimmt. Für Handys, Laptops und Tablets gilt: Sie dürfen am Steuer nur noch genutzt werden, wenn man sie nicht halten muss und sie über eine Sprachsteuerung und Vorlesefunktion verfügen (MDR).

Härtere Strafen auch für Raser
(Bild: dpa/Ulf Buschmann)
Wir müssen alles tun, um diesen Irrsinn zu stoppen und die Menschen vor solchen Verrückten zu stoppen.
Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD)
Bald gelten zudem illegale Autorennen nicht mehr als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat:
  • Wer solche Rennen veranstaltet, muss mit Geldstrafen oder bis zu zwei Jahren Haft rechnen.
  • Bis zu zehn Jahre Gefängnis drohen, wenn Menschen schwer verletzt werden oder ums Leben kommen.
  • Durch das neue Gesetz kann zudem das Auto der Rennteilnehmer beschlagnahmt oder ihnen ihr Führerschein entzogen werden.

Bisher waren die Strafen geringer: Rennteilnehmer kamen mit einem Bußgeld in Höhe von 400 Euro und einem einmonatigen Fahrverbot davon. 

Die Gesetzesverschärfung zielt aber nicht nur auf Teilnehmer von illegalen Autorennen ab. Bestraft werden kann künftig auch, wer am Steuer "mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob und verkehrswidrig und rücksichtslos" unterwegs ist, "um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen" (Zeit Online).


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Seine Aufgabe ist es, die Medien des Landes mit Aufnahmen von den wichtigsten Ereignissen zu beliefern: dem G20-Treffen, Wahlveranstaltungen, Pressekonferenzen mit Vorstandsvorsitzenden. 

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