Bild: Axel Heimken/dpa
Die Polizei hatte einen Wasserwerfer geschickt.

Immer montags waren in den vergangenen Wochen Menschen in Hamburg auf die Straße gegangen und hatten sich zu "Merkel muss weg"-Demonstrationen getroffen. 

Nachdem der bisherige Hauptverantwortliche am Wochenende angekündigt hatte, vorerst keine weiteren Kundgebungen mehr zu initiieren, meldete am Montag doch noch jemand einen Protestzug gegen Merkel an – doch die Demonstration scheiterte kläglich. (Hamburger Morgenpost)

Wie in den Wochen zuvor schickte die Polizei auch am Montag ein Großaufgebot, inklusive Wasserwerfer. Rund 400 Gegendemonstrierende kamen – und standen lediglich fünf Merkel-Gegnern und -Gegnerinnen gegenüber. 

Schon zehn Minuten nach Beginn der "Merkel muss weg"-Demo wurde diese von der Polizei aufgelöst. Der Grund: Keiner der fünf anwesenden Protestierenden wollte sich als Anmelder der Kundgebung ausgeben.

Einer der Teilnehmer begann dann auch noch, die Polizistinnen und Polizisten anzupöbeln. Daraufhin wurde er durchsucht und die Beamten fanden Pfefferspray bei ihm. Da dies auf Demonstrationen verboten ist, wurde der Mann in Gewahrsam genommen. 

Noch im Februar und März waren zu den Protesten in Hamburg deutlich mehr Leute gekommen. Worum es ihnen ging:


Gerechtigkeit

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Neben den USA und Iran haben Großbritannien, Russland, Frankreich, China und Deutschland das Atomabkommen unterzeichnet. Für die europäischen Länder ist der Deal ein diplomatischer Erfolg. Aber Trump fordert von den Europäern eine härtere Gangart gegenüber Iran, weil das Land zwar offiziell nicht mehr an Atomwaffen forscht, dafür aber Terrorgruppen wie die Hisbollah unterstützt.