Bild: dpa/Daniel Reinhardt
Tausende Menschen standen im Dunklen.

Kein Informationen, kein Licht – und nicht einmal Kaffee: Nach einem Stromausfall am Flughafen Hamburg fühlten sich am Sonntagmorgen viele Reisende ziemlich alleingelassen. Gegen 9.30 Uhr waren am Terminal 2 die Lichter ausgegangen. 

Wie Augenzeugen berichteten, stellten auch Gepäckbänder und Rolltreppen den Dienst an. Viele standen plötzlich im Dunkeln.

Auf Durchsagen oder weitere Informationen warteten viele Urlauber vor Ort offenbar vergebens.  

Auf Twitter schrieb ein Fluggast: 

Andere Reisende schilderten ähnliches. Nach Angaben eines dpa-Reporters vor Ort wurden die Leute in der Zwischenzeit aufgefordert, das betroffene Terminal zu verlassen.

An den Check-In-Schaltern des betroffenen Terminals entstanden lange Schlangen, weil Passagiere gebeten wurden, ihre Koffer und Taschen beim Sperrgepäck-Schalter aufzugeben. 

Innerhalb kurzer Zeit mussten zahlreiche Flüge umgeleitet werden. Einige Flüge wurden am Morgen kurzfristig nach Bremen umgeleitet

Auch am Boden konnten am Vormittag nicht alle Flugzeuge wie geplant starten:

Nach langer Ungewissheit wurden die Reisenden per Durchsage gebeten, das Terminal zu verlassen, da auch die Lüftungsanlage vom Stromausfall betroffen sei.

Die Pressestelle des Flughafens war für eine Stellungnahme zunächst telefonisch nicht zu erreichen. Auf Twitter entschuldigte der Airport seine Informationspolitik mit Hinweis auf den fehlenden Strom: 

Eine Sprecherin erklärt später, dass das Personal nur direkt am Boden oder über Handy kommunizieren könne. Die Mehrheit der Passagiere sei mittlerweile aus Sicherheitsgründen in den Außenbereich des Flughafens geschickt worden. "Wir haben den Flughafen weitestgehend evakuiert. Wir können uns nicht sicher sein, ob die Brandmelder aktuell ohne Strom funktionieren", sagte die Sprecherin. (SPIEGEL ONLINE)

Update, 16.20 Uhr: Wie der Flughafen Hamburg mitteilt, bleibt der Flugverkehr für den gesamten Tag eingestellt. Das Unternehmen teilte auf Twitter mit: "Es ist nicht gelungen, den Fehler zu beheben."


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