Halloween-Kostüm mit garantiertem Gruselfaktor

Was ist furchterregender? Ein zähnefletschender Vampir oder ein grapschender Donald Trump? Egal wie du dich entscheiden würden: Beide Varianten gehen als Gruselkostüm durch, wie sich diese Woche beim Halloween-Ball von Unicef in London zeigte.

Die britische Multimillionärin und Publizistin Jemima Goldsmith zeigte sich dort am Donnerstagabend nämlich als ein Verschnitt von Melania Trump mit einer Plastikversion ihres Gatten, Donald Trump, an ihrem Rücken.

Das Goldsmith-Kostüm stahl allen anderen die Show. Das zeigt die Diskussion auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Der Plastik-US-Präsidentschaftskandidat Trump begrapscht seine "Frau", wo er nur kann. Mehr als zwei Hände hat der Kunststoff-Trump zwar auch nicht, aber er könnte sie gut gebrauchen, denkt man gleich.

In der Slideshow: Das sind Trumps Positionen im US-Wahlkampf

Waffen: Donald Trump ist Anhänger des "Second Amendment", das US-Bürgern das Recht auf Waffen zuschreibt.
Er ist gegen strengere Waffenkontrollen: "Gesetzestreue Menschen sollen die Waffen besitzen dürfen, die sie haben wollen."
Klimapolitik: Trump hält die Erderwärmung für eine Lüge und Klimaschutz daher für unnötig.
Außenpolitik: Trump hält die Kriege im Nahen Osten für einen Fehler und den Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" für gescheitert.
Kriminalität: Trump fordert ein hartes Durchgreifen der Polizei.
"Wir müssen Recht und Ordnung zurückbringen. Illegale Migranten haben Waffen. Und sie erschießen Leute."
Immigration: Trump kämpft für ein verschärftes Einwanderungsgesetz und den Bau einer Mauer zu Mexiko.
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Normalerweise wären die Veranstaltung in London und das Kostüm keine Nachricht wert. Doch durch die zahlreichen Belästigungsvorwürfe gegen Trump wird die Verkleidung zum politischen Statement. Zuletzt sprachen weitere Frauen öffentlich über mutmaßliche sexuelle Übergriffe durch den umstrittenen Milliardär.

Donald Trump bezeichnete die Vorwürfe bisher allesamt als Lüge. Über einen Sprecher ließ er ausrichten, die jüngsten Aussagen einer Frau seien "lächerlich". Sie wolle auf diesem Weg lediglich "Aufmerksamkeit" erhalten.

Dieser Artikel ist zuerst bei SPIEGEL ONLINE erschienen.

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