Bild: Paul Zinken / dpa

Auf dem Hamburger Heiligengeistfeld steckte am Dienstag ein Mann knapp 40 Minuten kopfüber in einem Gully fest. 

Ein Großaufgebot der Feuerwehr musste anrücken, um ihn aus dieser misslichen Lage zu befreien. 23 Einsatzkräfte waren an der Rettungsaktion beteiligt.

Passanten entdeckten die zappelnden Beine des Mannes und alarmierten den Notruf. Während der Rettungsvorbereitungen wurde der Mann mit kreislaufstabilisierenden Infusionen und schmerzstillenden Medikamenten versorgt. (Spiegel)

Nachdem die Einsatzkräfte ihm die Kleidung vom Körper geschnitten hatten, zog ihn die Feuerwehr mit Schlaufe und Drehleiter vorsichtig aus der Gully-Öffnung raus.

Wie konnte das passieren?

Der Mann war früh morgens nahe der U-Bahn-Station St. Paul unterwegs. Dabei ist ihm sein Schlüssel runtergefallen, der dummerweise genau durch die Öffnung des Gullydeckel geflutscht ist. 

Da war es nicht die beste Idee, eigenhändig den 25-Kilo-Deckel anzuheben, sich in den rund  60 Zentimeter breiten Schacht zu zwingen und nach dem Schlüssel zu suchen.

Ganz umsonst, war die Aktion aber trotzdem nicht: Den Schlüssel hatte er, wie die Bild zuerst berichtete, bei seiner Rettung aus dem Gully immerhin fest in seiner Hand - Chapeau!


Gerechtigkeit

Selbst die katholische Kirche ist für einen muslimischen Feiertag
Was ist passiert?

Der Präsident des Zentralkomitees der Katholiken, Thomas Sternberg, hätte nichts gegen einen muslimischen Feiertag – im Gegenteil: "In einer multireligiösen Gesellschaft kann in Gegenden mit hohem Anteil an frommen Muslimen ein islamischer Feiertag hinzukommen, ohne dass die christliche Tradition unseres Landes verraten würde – das geschieht viel eher in der Umgestaltung des Nikolaus zum Weihnachtsmann", sagte er der "Passauer Neuen Presse".

Christliche Traditionen sehe er dadurch nicht gefährdet. Wo es einen nennenswerten Anteil an Muslimen gebe, solle man auch deren Festkultur zur Kenntnis nehmen.