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In Großbritannien können Erwachsene bald am Kiosk Zugangscodes für pornografische Inhalte im Netz kaufen. Zukünftig wird es dort nämlich Video-Sperren im Netz geben, die es Minderjährigen erschweren soll, Pornos anschauen zu können. (The Telegraph)

Bislang wurden Altersabfragen vor allem über Kreditkarten abgewickelt – die lassen sich aber hacken und nicht jeder hat eine.

Also soll es nun Porno-Pässe am Kiosk geben.

Wer dem Verkäufer hinter der Theke seinen Reisepass oder den Personalausweis zeigt, braucht also keine Kreditkarte mehr, Daten werden nicht gespeichert. Umgerechnet zehn Euro könnte dieser Pass kosten. 

Der Vorschlag stammt vom British Board of Film Classifications (BBFC), das auch für die Porno-Sperre zuständig ist. Im Rahmen des Digital Economy Act 2017 wurden diese Begrenzungen pornografischer Inhalte für Minderjährige beschlossen. 

Anbieter von Pornos müssen in Großbritannien sicherstellen, dass ihre Inhalte für unter 18-Jährige nicht zugänglich sind.

Wie viele Menschen sich am Kiosk einen Porno-Pass kaufen, ist fraglich.

Denn die Prise Blamage gibt es zum Verifizerungscode gratis dazu. 


Gerechtigkeit

So will ein junger CDU-Politiker der AfD das Geld abgraben
Es geht um heimliche Parteispenden

Parteien können in Deutschland Spenden erhalten, sowohl von Privatpersonen wie von Firmen. Die Gelder sind für viele Parteien überlebenswichtig – nur so können sie ihre politische Arbeit finanzieren.

  • Damit alles transparent bleibt, müssen Summen über 50.000 Euro sofort gemeldet werden – und werden hier aufgelistet. 
  • Spenden zwischen 10.000 Euro und 50.000 Euro gibt eine Partei hingegen in ihrem Rechenschaftsbericht an. 
  • Nur kleine Summen unter 500 Euro dürfen anonym bleiben. 

So soll vermieden werden, dass Großspender unbemerkt Einfluss auf die politische Ausrichtung von Parteien nehmen. (Parteiengesetz)

Eine Gesetzeslücke erlaubte jedoch fragwürdige Spendenhilfe – auch der AfD. Nun will ein 25-jähriger Bundestagsabgeordneter mit einer einfachen Gesetzesänderung dagegen vorgehen.