Bild: dpa / Monika Skolimowska
"Wir brauchen einen Generationenwechsel"

Der Vorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak, fordert jüngere Minister in der künftigen Bundesregierung:  "Noch sind ja nicht alle Festlegungen für das künftige Kabinett getroffen. Wir brauchen mehr junge Gesichter in der Regierung, wenn wir über die Zukunft Deutschlands sprechen wollen." (Redaktionsnetzwerk Deutschland)

Die 15 Minister, für die in Berlin Namen kursieren, und Angela Merkel sind zusammen 863 Jahre alt. Im Durchschnitt sind das rund 54 Jahre

Mögliches GroKo-Kabinett: CDU (schwarz), CSU (dunkelblau) und SPD (rot)

Paul Ziemiak ist 32 Jahre alt, seit dreieinhalb Jahren der Vorsitzender der CDU-Nachwuchstruppe und sitzt seit der vergangenen Wahl im Bundestag. Auch von seiner Partei fordert er einen "Generationenwechsel".

Da haben diese jungen Leute in den Parteien etwas gemeinsam: Auch der SPD-Nachwuchs kämpft um Anerkennung und will die Partei erneuern. Da hört es mit der Einigkeit aber auch schon auf: "Ich halte die No-GroKo-Kampagne der Jusos für fatal. Darin geht es doch gar nicht um irgendwelche politischen Inhalte."

Den Koalitionsvertrag findet Paul Ziemiak insgesamt okay: "Das Baukindergeld, die höheren Kinderfreibeträge oder die Digitalisierung der Schulen sind Projekte, die uns fit machen für die Zukunft."


Gerechtigkeit

Der IS schickt jetzt Frauen an die Front. Warum?

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) setzt jetzt auf Frauen – allerdings geht es nicht etwa um Gleichberechtigung. In einem neuen Propagandavideo sind erstmals Frauen zu sehen, die aktiv kämpfen. 

Das im Netz verbreitete Video zeigt fünf komplett verhüllte Frauen zu sehen, die sich auf einem Pick-up-Truck zu einem angeblichen Kampfeinsatz bringen lassen. Eine davon greift später zur Kalaschnikow und feuert an der Seite mehrere Dschihadisten Schüsse ab.

Bislang waren Islamistinnen in der IS-Propaganda vor allem Hausfrauen – nun kämpfen sie plötzlich. Hinter dem Video steckt pure Verzweiflung.