Drei Fragen und drei Antworten

Menschen, die mehr als 100 Kilogramm wiegen, dürfen in Griechenland künftig nicht mehr auf Eseln reiten. Das hat das griechische Landwirtschaftsministerium beschlossen. Tierschutzorganisationen hatten auf das Leid von Eseln Aufmerksam gemacht. (FAZ)

Wie lauten die Vorwürfe?

Tierschutzorganisationen wie "Help the Santorini Donkeys" und "Donkey Sanctuary" veröffentlichten Bilder von Eseln mit offenen Rückenverletzungen und kritisierten außerdem die Bedingungen, unter denen die Esel leben müssen. Die Esel bekämen beispielsweise zu wenig Wasser und müssten in der Sonne auf Touristinnen und Touristen warten.

Was sagt die Vorschrift?

  • Die Tiere müssen in einem guten gesundheitlichen Zustand sein, um als Arbeitstiere eingesetzt werden zu dürfen.
  • Sie müssen regelmäßig gefüttert werden und trinken.
  • Außerdem dürfen sie nicht mit "übermäßigem Gewicht belastet" werden. Demnach darf die "100 Kilogramm oder ein Fünftel des Körpergewichts nicht übersteigen."

Wie Reagieren die Tierschutzorganisationen?

June Corbett Newby von "Help the Santorini Donkeys" sei erfreut über die Entscheidung, befürchte allerdings, dass man die Richtlinie nicht umsetzen werde, da es der Polizei egal sei, wie es den Tieren gehe und "auf den Inseln" Recht "nicht umgesetzt" werden. Es sei dennoch wichtig, Touristen darauf aufmerksam zu machen.


Haha

Die ultimative Chronik eines Elternbesuchs

Jeder Elternbesuch ist doch irgendwie gleich. Exzessives Aufräumen und Putzen der Wohnung. Zeigen, dass man im Leben zurechtkommt. Und am besten auch, dass man genau weiß, was man in Zukunft will. Das hier ist die Chronik eines Elternbesuchs – die jeder versteht, der Eltern hat.

Samstag, 8.22 Uhr

Du wachst auf, weil dein Mitbewohner schon wieder die Wohnungstür zugeknallt hat. Gerade willst du dich noch einmal umdrehen, als dir einfällt, dass deine Eltern heute kommen. 

Für einen Moment willst du dir beweisen, dass du dein Leben im Griff hast. Du überlegst, schon mal aufzustehen, um dich und die Wohnung auf den Besuch vorzubereiten. 

Dann stellst du den Wecker auf halb zehn, in der Überzeugung, das ganze Aufräum-Pensum schon irgendwie zu schaffen, und schläfst wieder ein.

Samstag, 10.41 Uhr

Du hast verschlafen. 

Ok, aber Kaffee muss sein. Du gehst in die Küche und wagst einen Blick in die Spüle ­– zwei Pfannen, ein Topf und ein paar Gläser stapeln sich darin. Alles mit der Ruhe, du hast noch eeeeeewig Zeit. Erst mal Kaffee.

Samstag, 13.45 Uhr

Langsam gerätst du in Panik. Deiner Mitbewohnerin ist offenbar Duschgel im Badezimmer ausgelaufen. Der Boden klebt und riecht nach Vanille. 

In Rekordgeschwindigkeit saugst du dein Zimmer, Flur und Küche, putzt das Bad und spülst Geschirr. Beim Bäcker gegenüber kaufst du Kekse. Eigentlich wolltest du etwas backen, aber die Idee hast du schon vor über einer Stunde verworfen. 

Zu Hause legst du alles auf den schönsten Teller, den ihr habt. Dein Mitbewohner kommt nach Hause, setzt sich mit einem Döner in die Küche und schaut dir beim Putzen zu. Klassiker.