Vor allem unbegleitete Kinder.

Im Grenzgebiet zwischen Mexiko und den USA sind in den vergangenen neun Monaten 48 Menschen an den Folgen hoher Temperaturen gestorben. Das sind 17 Menschen mehr als im Vorjahreszeitraum (SPIEGEL ONLINE). Ein Sprecher der US-Grenzschutzbehörde geht davon aus, dass es in den kommenden Sommermonaten noch deutlich mehr Tote geben wird.

Die gestiegene Zahl der Toten soll unter anderem daran liegen, dass immer mehr unbegleitete Kinder auf die andere Seite der Grenze wollen.

Im Moment ist es in der Sonora-Wüste im US-Grenzstaat Arizona über 40 Grad warm. 

Die Grenzschutzbehörde schreibt auf ihrer Internetseite:

"Die Wüste von Arizona ist eine unbarmherzige Umgebung für diejenigen, die nicht auf das abgelegene, harte Terrain und das unvorhersehbare Wetter vorbereitet sind".

Die USA unter Präsident Donald Trump hat vor zwei Monaten eine "Null-Toleranz-Politik" gegenüber illegalen Einwanderern ausgerufen (bento). Menschenrechte werden verletzt, Familien auseinandergerissen, das Land schottet sich immer mehr ab. 

Menschen, die versuchen, über die Grenze zu kommen, sollen verstärkt strafrechtlich verfolgt werden. Das soll Migranten abschrecken und eine Einreise in die USA verhindern

Menschenrechtsorganisationen machen auch diese "Null-Toleranz-Politik" für die gestiegenen Todeszahlen verantwortlich. Die Gruppe Border Angels aus San Diego sagt beispielsweise: Durch die Verschärfung der Grenzkontrollen würden sich Einwanderer auf längere und gefährlichere Routen begeben. Trotz dem, dass die Zahl der Grenzüberquerer sinke, steige die Zahl der Toten. 

Vergangenes Jahr seien laut US-Behörde 303.916 Menschen an der Grenze festgenommen worden. 2016 seien es 26 Prozent weniger gewesen. Es handle sich bei diesem Menschen aber nicht nur um Mexikaner. Es kämen auch Menschen aus Honduras, Guatemala und El Salvador.


Today

Containerschiff mit 100 Flüchtlingen darf in Italien anlegen
Die "Lifeline" wartet aber immer noch auf einen Hafen.

Mehrere Tage musste das dänische Containerschiff "Alexander Maersk" auf dem Wasser ausharren, jetzt durfte es doch noch in Italien anlegen. Am Freitag hatte die Besatzung 113 Flüchtlinge in internationalen Gewässern aufgenommen, hatte dann aber keine Erlaubnis bekommen, in einen italienischen Hafen einzulaufen.