Bild: BRAVO/dpa; Montage: bento
Jetzt darfst du auch abstimmen.

Mit Stars und Sternchen ist das so eine Sache. Manche liebt man, von anderen ist man genervt. Auf einen können sich in Deutschland derzeit aber ziemlich viele einigen: Lars Eidinger.

Der 42-Jährige wurde vor allem durch seine Theaterrolle als Hamlet berühmt, unheimlich verschroben ist er immer mal wieder in unterschiedlichen "Tatorten" zu sehen – oder aktuell mit Bjarne Mädel im Kinofilm "25 km/h". Nur für einen "Bravo"-Starschnitt reichte es bisher nicht – vielleicht fehlt Eidinger dazu der Snapchat-Account.

Nun bekommt Eidinger Hilfe aus dem Bundestag: Der Linken-Abgeordnete Gregor Gysi will ihn in die "Bravo" bringen. Und hat extra einen Brief geschrieben.

Und das kam so: Gysi und Eidinger hatten sich Anfang Dezember bei einem Interview in Berlin getroffen. Beide nahmen an der Reihe "Miss-Verstehen Sie mich richtig" teil. Dort sagte Eidinger, dass er gerne mal auf einem Poster in der "Bravo" wäre – aber wohl nicht ganz dem Zielpublikum entspräche.

Gysi sicherte ihm daraufhin seine Unterstützung zu, wie sein Büro am Donnerstag bento bestätigte. Das "Bravo"-Poster sei nun mal ein "Kindheitstraum" von Herrn Eidinger. Weil Gysi nicht gewusst habe, wie er die Redaktion überzeugen könne, habe er der "Bravo"-Redaktion einfach einen Brief geschrieben. 

Im Brief lobt er Eidinger als einen "sehr erfolgreichen jungen Schauspieler" und schrieb, er würde sich über "eine nette Antwort" freuen. Eine Antwort kam tatsächlich, bestätigte nun Gysis Sprecher. Darin versprach die "Bravo"-Redaktion, die Bitte einfach an ihre Leserinnen und Leser weiterzugeben.

Die "Bravo"-Redaktion tat dann genau das: Sie veröffentlichte den Brief auf Twitter – und stellte gleich die Abstimmung dazu.

Innerhalb der ersten Stunden stimmten bereits knapp 5000 Menschen ab – und mehr als 80 Prozent davon wollen Eidinger unbedingt auf einem "Bravo"-Poster sehen:

Wir würden da noch weiter gehen: Lars Eidinger sollte kein Poster, sondern gleich einen "Bravo"-Starschnitt bekommen!

Oder was meinst du?


Sport

Nach sexistischen Sprüchen: Sport1 wirft seinen Darts-Kommentator raus

Nach umstrittenen Aussagen über Frauen wird Sport1 seinen Experten Gordon Shumway nicht mehr als Kommentator bei der Darts-WM einsetzen. Das teilte der TV-Sender am späten Mittwochabend auf Twitter mit.

Was ist passiert?

Bei der aktuell in London stattfindenden WM nehmen erstmals auch zwei Frauen teil – Shumway hatte bei der Übertragung des Spiels zwischen der Russin Anastasia Dobromyslova und dem Engländer Ryan Joyce keinen Hehl daraus gemacht, dass er von der Teilnahme der Frauen wenig hält

Unter anderem sagte er, dass Männer immer damit ein Problem haben würden, gegen Frauen zu spielen. Sein Co-Kommentator Basti Schwele widersprach immer wieder, nach mehreren Sprüchen von Shumway sagte er in Richtung seines Co-Kommentators schließlich: "Ist gut jetzt." (SPIEGEL ONLINE)

Noch während der Übertragung hatte sich Shumway für seine Aussagen entschuldigt und sie als "missverständlich" bezeichnet. Von einigen Zuschauerinnen und Zuschauern wurde das jedoch zurückgewiesen – denn missverständlich seien die Sprüche keineswegs gewesen.

Wie reagierte Sport1?

Der TV-Sender teilte mit, man werde Shumway nicht weiter als Experten einsetzen. Über die genaueren Gründe des Rauswurfs äußerte sich Sport1 nicht, schrieb aber auf Twitter, die Entscheidung sei vor dem Hintergrund der inhaltlichen Beurteilung der Übertragung getroffen worden.