Bild: dpa/Paul Zinken
Forschende haben die bedrohten Tiere gezählt.

In Afrika leben mehr als doppelt so viele Gorillas als bisher angenommen. Das hat ein internationales Forscherteam herausgefunden.

Die Forscherinnen und Forscher wanderten zu Fuß durch 59 Orte in Zentralafrika und zählten die selbstgebauten Nester der Affen, in denen diese nachts schlafen. (Guardian)

Das Ergebnis: Sie fanden heraus, dass in den Gebieten etwa 360.000 Gorillas und rund 130.000 Schimpansen lebten.

Die Zahlen gelten für das Jahr 2013. Die Gorilla-Population war zu dem Zeitpunkt bislang auf etwa 110.000 bis 250.000 geschätzt worden. Die Zahl der Schimpansen meist auf etwa 120.000. Das heißt: Es geht den Arten besser als angenommen.

(Bild: dpa/Antonia Hofmann)

Die Forscherinnen geben jedoch keine Entwarnung.

Die Gorilla-Population wird dennoch jedes Jahr immer kleiner. Von 2005 bis 2013 ist die Zahl um 20 Prozent zurückgegangen.

Die drei größten Gefahren für die Tiere sind:

  • Wilderei: Jäger können gleich mehrere Tiere auf einmal finden, weil sie in Gruppen und an angestammten Plätzen leben.
  • Zerstörung der Lebensräume: Zum Beispiel durch die Errichtung von Ölpalmplantagen.
  • Krankheiten: Seuchen und Bakterien machen den Beständen zu schaffen.

Wie geht es weiter?

Die Forscher schlagen vor, die bewachten Gebiete für die Tiere zu vergrößern. So sollen mehr Schutzräume entstehen, in denen nicht gewildert werden kann. Auch die Orang-Utan-Population schrumpft dramatisch:

Mit Material von dpa.


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