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Der belgische Politiker und Holocaust-Leugner Laurent Louis hat für die kommenden fünf Jahre einiges vor. Denn ein Gericht in Brüssel verurteilte ihn dazu, jährlich eine KZ-Gedenkstätte zu besuchen. Über den Besuch muss Louis anschließend jeweils "einen Text von mindestens 50 Zeilen" schreiben – und auf seiner Facebook-Seite veröffentlichen. (Stern)

Der 37-Jährige ist ehemaliger Abgeordneter und für seine antisemitische Einstellung bekannt. In der Vergangenheit war er Chef der rechtsextremen Partei "Debout Les Belges". Über den Mord an Millionen Juden hatte Louis 2014 gesagt: "Der Holocaust ist von den Pionieren des Zionismus erfunden und finanziert worden."

Sollte sich Louis nicht an das Urteil halten, könnte es schnell teuer für ihn werden. Denn die Entscheidung in Brüssel wurde vor einem Berufungsgericht getroffen. Zuvor war der Ex-Abgeordnete bereits zu einer Geldstrafe von 18.000 Euro und sechs Monaten Haft verurteilt werden. Sie wurde jetzt ausgesetzt – für fünf Jahre. 

Das heißt: Entweder er hält sich an die ihm auferlegten Regeln oder er muss zahlen.

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