Ex-Ex-Präsident George W. Bush hat sich lange mit politischen Äußerungen zurückgehalten – aber bei Donald Trump konnte auch er seinen Unmut nicht zurückhalten.

In einem Interview mit dem Sender NBC verurteilte Bush – übrigens ebenfalls Republikaner wie Trump – dessen Angriffe auf die Medien. Er sagte: "Medien sind unverzichtbar für die Demokratie" und:

"Wir brauchen unabhängige Medien, um Leute wie mich zur Verantwortung zu ziehen. Macht kann sehr süchtig machen. Und sie kann zerstörerisch sein."

Trump hatte zuletzt die Teilnahme an einem wichtigen Dinner mit Journalisten abgesagt, sein Pressesprecher schloss einige Medien von einer Pressekonferenz aus und generell hält Trump die Medien für die "Feinde des amerikanischen Volkes".

Was hat Bush sonst noch gesagt?
  • Bush kritisierte auch Trumps Einreiseverbot gegen sieben überwiegend muslimische Länder: Seit den Anschlägen vom 11. September sei für ihn klar gewesen, dass es den Terroristen nicht um Religion ging, sondern um eine Ideologie.
"Ich denke es ist wichtig für uns alle, dass wir erkennen, dass eine unserer größten Stärken ist, dass Menschen anbeten können wen sie wollen – oder eben auch niemanden."
Warum ist das wichtig?

Bush erhielt von Medien selbst häufig heftige Kritik, zum Beispiel wegen des Irak-Krieges. Ihm wurde vorgeworfen, dass vor allem wirtschaftliche Interessen dahinter steckten. Umso wichtiger ist es jetzt, dass er sagt, Medien müssten Politiker zur Rechenschaft ziehen – vor allem solche, die ihre Macht missbrauchen.


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