Bild: Jesco Denzel/Bundesregierung/dpa
Wenn Blicke töten könnten.

Am Wochenende trafen sich die G7-Staaten – also Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, das Vereinigte Königreich und die USA – im kanadischen La Malbaie. Eigentlich hofften die Teilnehmer auf Einigung bei wichtigen Themen wie Welthandel und Klimaschutz.

Doch am Ende werden von dem Treffen vor allem zwei Dinge in Erinnerung bleiben. Zum einen Donald Trump, der sich zuerst zu einer gemeinsamen Erklärung hinreißen ließ – ein paar Stunden später aber alles via Twitter zurück nahm. (bento)

Und zum anderen das Foto, das Regierungsfotograf Jesco Denzel beim Gipfel machte. Es zeigt Merkel und Trump, umringt von anderen Regierungschefs, in einer Ausgabe von "Wenn Blicke töten könnten". Regierungssprecher Steffen Seibert teilte das Bild auf Twitter, auch auf dem Instagram-Account der Kanzlerin wurde es veröffentlicht – und es dauerte nicht lange, bis Internet-Nutzerinnen und Nutzer das Meme-Potential des Fotos erkannten. 

Merkels eiskalter Blick und Trumps trotzige Pose bieten einfach eine viel zu gute Steilvorlage für neue Bildunterschriften wie diese:

Mueller-Untersuchung? Vergiss es, DAS sind die härtesten Fragen von Trumps Präsidentschaft:

Wo ist die verdammte Münze? Sag die Wahrheit, Donald!

Hört das denn nie auf?

Merkel kommt zur Sache.

Was sie gar nicht leiden kann: Wenn jemand sich nicht an Absprachen hält.

Das war wohl nix.

Da hilft nur eins: Drohungen. Der richtig harten Sorte.

Und schließlich der Meta-Post:

Dass ausgerechnet dieses Foto sich nun so verbreitet, dürfte Angela Merkels PR-Team freuen. Denn aus dieser Perspektive wirkt es tatsächlich, als würde die Kanzlerin dem US-Präsidenten eine harte Ansage machen. Sie ist gut ausgeleuchtet, ihr Fotograf hat sie bewusst in den Mittelpunkt gerückt.

Auf Fotos, die die anderen Staatschefs teilten, sieht die Situation schon anders aus:


Style

Dieser Mann probiert schlimme Schmink-Tutorials auf YouTube aus
Und es ist großartig.

Julio Janpierres Karriere ist eine dieser Erfolgsgeschichten, bei denen man sich fragt: Warum bin ich nicht auf die Idee gekommen? Der 26-Jährige aus Puerto Rico dreht nämlich Videos, in denen er andere Videos guckt und nachahmt, was in diesen Videos so passiert. So verdient Janpierre tatsächlich Geld. 

Der 26-Jährige startete das Projekt, weil er völllig übertriebene, chinesische Schmink-Tutorials auf YouTube entdeckt hatte. Die Tipps wollte er einfach mal selbst ausprobieren. Und auch, wenn die Originale eigentlich schon bescheuert genug sind, verleiht er ihnen mit seinem entgeisterten Blick eine ganz neue Note.