Bild: dpa/Sebastian Willnow
Der Verurteilte ist 21 Jahre alt

Ein 21-jähriger Mann aus den Niederlanden ist am Montag in Hamburg zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. Bei der "Welcome to hell"-Demonstrantion gegen den G20-Gipfel hatte er laut Anklage zwei Glasflaschen auf Polizisten geworfen und sich gegen seine Festnahme gewehrt. Außerdem wurde ihm schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen.

Der 21-Jährige am Montag vor Gericht.(Bild: dpa / Axel Heimken)

Die Verteidigung hatte Freispruch gefordert. Ein Polizist hatte ausgesagt, einen Mann mit Rastalocken gesehen zu haben – der Angeklagte hatte aber keine Rastalocken. (Mopo)

Die Staatsanwaltschaft hatte ein Jahr und neun Monate Haft gefordert. Das Amtsgericht verurteilte den Mann stattdessen sogar zu zwei Jahren und sieben Monaten Haft. Das bedeutet auch: Die Strafe kann nicht zur Bewährung ausgesetzt werden.

Polizeibeamte sind kein Freiwild für die Spaßgesellschaft und für Krawalltouristen.
Amtsrichter Johann Krieten

Laut NDR reagierte das Publikum geschockt. Zuvor hatte es den Angeklagten noch mit Applaus begrüßt. (NDR)

Das nächste Verfahren gegen einen G20-Gegner startet am Dienstag.


Gerechtigkeit

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