Der G20-Gipfel findet an diesem Wochenende in Buenos Aires statt. Am Donnerstag kamen die ersten Regierungschefs der 20 größten Industrienationen in der Argentinischen Hauptstadt an. Im Mittelpunkt stand die Landung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Was war da bei Emmanuel Macron los?

Macron kam im in seiner Präsidenten-Maschine zusammen mit seiner Ehefrau Brigitte in Buenos Aires an. So gut, so normal. Doch als die Tür des Flugzeugs sich öffnete, gab Macron als erstes einem Flughafen-Mitarbeiter in einer gelben Warnweste die Hand. Für Viele in Macrons Heimatland Frankreich ein Grund den Präsidenten zu verspotten

Was ist so lustig daran?

In Frankreich demonstrieren seit Wochen zehntausende Menschen gegen die Politik Macrons. Sie blockieren Straßen und zünden Barrikaden an. Symbol des Protests wurden die gelben Warnwesten der Demonstranten (bento).

Macron hat immer darauf geachtet, nicht mit den "Gelbwesten" in direkten Kontakt zu kommen. Nun schüttelte er einem Flughafen-Mitarbeiter die Hand, der genau so aussah, wie die Protestanten in Frankreich. Die "Gelbwesten-Bewegung" fordert Steuersenkungen, Anhebung der Renten und einen Mindestlohn.

Auf Twitter kommentierten viele das Video mit Spott. Einige schrieben von einer "Posse" oder "schwerer Panne" von Macron. Andere sahen den Handschlag als Provokation gegenüber den Demonstranten in Frankreich.

G20 – Was wird da eigentlich 2018 besprochen?

Die Staats- und Regierungschefs besprechen an diesem Wochenende wichtige Themen in Sachen Welt- Wirtschafts- und Außenpolitik. 

Die wichtigsten Themen des diesjährigen G20-Gipfels sind:

1. Die Krim-Krise

Nachdem die russische Küstenwache Anfang der Woche Boote der ukrainischen Marine übernommen hatte, wächst die Angst vor einem Krieg zwischen den beiden Staaten.

2. Der Handelskrieg und Strafzölle der USA

Hier spielt US-Präsident Donald Trump die Hauptrolle. Hauptthemen werden die Strafzölle von Trump gegenüber China und Europäischen Unternehmen sein. Das Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping wird ebenso wichtig, wie das mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

3. Die Affäre um den saudi-arabischen Journalisten Kashoggi

Hier wird sich der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman rechtfertigen müssen, was genau mit dem Journalisten Jamal Kashoggi im saudi-arabischen Konsulat in Instanbul passiert ist.

4. Spannungen zwischen Amerika und Russland

Trump hatte im Oktober den Ausstieg aus dem INF-Vertrag mit Russland verkündet, der noch während des Kalten Krieges geschlossen worden war. Beobachter befürchten ein erneutes Wettrüsten der Großmächte.


Musik

Girlgroup aus Hitlers Zeiten: Satire-Band "Hyäne Fischer" will für Österreich zum ESC
Wer, bitte, steckt dahinter?

Die Frauen im Musikclip stapfen durch einen verschneiten Nadelwald, tragen grüne Filzhüte und posieren mit ausgestopften Tieren. Alles sieht nach piefiger, alter Zeit aus. Dann tanzen sie durch hochgetäfelte Herrschaftshäuser, in schwarz-weiß steht ein Damenchor auf einer Treppe. Zur Eva-Braun-Optik gibt's elektronische Synthie-Pop-Disco.

"Im Rausch der Zeit" heißt ein Lied, dass in Österreich gerade die Runde macht – gesungen von einer bislang unbekannten Gruppe namens "Hyäne Fischer".

Seit vier Tagen ist der Clip online, mehr als 60.000 Mal wurde er schon angeklickt. Auf Facebook wirbt die Gruppe mit dem Wunsch, im Frühjahr für Österreich beim Eurovision Song Contest in Tel Aviv antreten zu wollen. Zumindest schickt sich "Hyäne Fischer" an, den Wettbewerb zu gewinnen. 

Das ist der Song: