Bild: Sebastian Willnow/ dpa

Der erste Tag des G20-Gipfels in Hamburg geht zu Ende. Während es im Stadtteil St. Pauli Krawalle gibt, treffen sich die Staats- und Regierungschefs zum gemütlichen Beisammensein.

Was ist passiert?

Demonstranten – darunter gewaltbereite Linksaktivisten – haben am Freitagabend die Zufahrtswege zur Elbphilharmonie blockiert. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und drängte die Aktivisten mit Wasserwerfern zurück. 

Ungeachtet der Krawalle trafen wenig später die Staats- und Regierungschefs der G20 an Hamburgs neuem Konzerthaus ein. Auf dem Programm steht ein Beethoven-Konzert und ein gemeinsames Abendessen. 

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Was ist am Abend passiert?
  • Vermummte Autonome haben in der Nähe der Hamburger Landungsbrücken Steine in Richtung der Polizei geworfen. Viele Demonstranten riefen: "Ganz Hamburg hasst die Polizei."
  • Die Hamburger Polizei setzte Wasserwerfer gegen die Demonstranten ein, sie verteilten sich im ganzen Gebiet rund um die Landungsbrücken, in Richtung St. Pauli. 
  • Eine Gruppe von "Block G20" schaffte es bis zur streng gesicherten Hafencity.
  • Später baute der "schwarze Block" Holzpaletten in der Davidstrasse auf – vermutlich um sie anzuzünden. Polizisten verhinderten das zunächst, die Autonomen antworteten mit Flaschenwürfen.


(Bild: bento)
  • Es gab auch friedlichen Protest – mit dem Fahrrad:
  • Während in der Elbphilharmonie das Konzert begann, formierten sich in der Schanze Autonome zum gewalttätigen Protest. Sie bewaffneten sich mit Eisenstangen, zündeten Böller an, warfen Steine. 

Krawalle einerseits: 

Freundliches Gruppenfoto andererseits:

(Bild: dpa)
So verlief der Morgen:

Mitarbeit am Text: Katharina Schmidt, Carolina Torres, Dilan Gropengiesser, Katharina Hölter


Today

Foto des Tages: Die Frau auf dem Räumpanzer
Die Polizei setzt in Hamburg neben Wasserwerfern auch Räumpanzer ein, um die G20-Proteste in den Griff zu bekommen. 
Die Polizei nennt sie "Sonderwagen". Solche hier: