Bild: Daniel Karmann/dpa
Der "sichtlich erregte" Meeressäuger kann ernsthafte Verletzungen verursachen.

In der französischen Bretagne hat ein liebeshungriger Delfin dafür gesorgt, dass Strände gesperrt werden mussten – aus Angst, dass jemand verletzt wird. 

Der sichtlich erregte Delfin mit dem Spitznamen "Zafar" war zuvor gegen Boote und Badende gestoßen, berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP. Meeresspezialisten hätten deswegen das Badeverbot empfohlen. 

"Ich habe die Verordnung erteilt, um Sicherheit zu garantieren", sagte Roger Lars, Bürgermeister der Gemeinde Landevennec. "Einige Badegäste hatten wirklich Angst – er hat sogar eine Frau mit seiner Schnauze angehoben." Laut dem britischen "Telegraph" ist das Schwimmen jetzt verboten, wann immer der Delfin in der Nähe ist.

Bereits in den vergangenen Monaten war "Zafar" aufgefallen, weil er sich häufig in der Bucht aufhielt und nah an die Boote von Segelschulen heranschwamm. Manchmal soll er sogar Schwimmer an seine Finne herangelassen haben und sie für eine Runde mitgenommen haben – doch vor kurzem wurde daraus dann zu viel Nähe zu den Menschen.

Nach Ansicht von Experten können die Flirtversuche des Delfins wirklich gefährlich werden: Er könne beispielsweise mit seiner Rückenflosse versehentlich "ernsthafte Verletzungen" verursachen, sagte Sami Hassani, ein Spezialist für Meeressäuger. (AFP)


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