Bild: dpa/Montage: bento

Es gibt viele Dinge, über die sich werdende Eltern Sorgen machen können: Reicht das Geld? Verläuft die Geburt ohne Probleme? Setzen vielleicht die Wehen ausgerechnet in einem wirklich ungünstigen Moment ein?

Letzteres ist einer Frau in Frankreich passiert. Als sie ihr Baby zur Welt brachte, fuhr sie gerade in einem Nahverkehrszug in Paris. Anschließend trafen Rettungskräfte ein, sie brachten Mutter und Kind in ein nahegelegenes Krankenhaus. Nähere Umstände sind nicht bekannt. (HAZ)

So stressig diese Geburt auch gewesen sein dürfte – um eines muss sich die Mutter nicht mehr sorgen: Sie muss für die Monatskarten ihres Sohnes in den kommenden 25 Jahren kein Geld ausgeben. Denn der Pariser Verkehrsbetrieb schenkte dem Zug-Baby einen Freifahrtschein bis zu seinem 25. Lebensjahr. 

Das verkündete das Unternehmen in einem Tweet:

In den sozialen Netzwerken hießen viele Pariser den kleinen Jungen auf der Welt willkommen – machten sich gleichzeitig aber auch über den Pariser Nahverkehr lustig.

Wäre es nicht besser gewesen, in einem Emirates-Flieger geboren zu werden, fragt ein Twitter-Nutzer. Das hätte sich jedenfalls finanziell noch mehr gelohnt. 


Today

Trump schaltet sich in die deutsche Asyldebatte ein – mit ein paar glatten Lügen
Tag 515.

Der US-Präsident Donald Trump fährt eine strikte Einwanderungspolitik – an der Grenze zu Mexiko werden derzeit ganze Familien brutal voneinander getrennt (bento). Das Vorgehen begründet Trump mit der Frage nach Sicherheit. Flüchtlinge würden Chaos bringen, Ordnung verspreche nur ein Staat ohne Zuwanderung.

Als Beweis seiner flüchtlingsfeindlichen Haltung hat sich Trump nun ein neues Beispiel rausgesucht: Deutschland.

Per Twitter erklärte Trump, die Bundesrepublik stünde geradezu am Abgrund. Dann stellt er zwei Behauptungen auf – die beide gelogen sind.