Mindestens 1000 Menschen sind in der vergangenen Woche im Mittelmeer ertrunken, melden die Vereinten Nationen und die International Organization for Migration.

Die Außengrenzen der Europäischen Union werden mittlerweile besser gesichert: Auf dem Balkan stehen Zäune, die Türkei lässt Flüchtlinge nicht mehr weiterreisen. Die wählen deshalb gefährlichere Routen. In ihrer Not vertrauen sie sich außerdem Schleppern an, die sie auf ungeeignete und kaputte Boote pferchen. So kommt es trotz guten Wetters zu Toten. (IMO)

Ein Mitarbeiter der Hilfsorganisation Sea-Watch hält am 27. Mai in einem Schlauchboot auf dem Mittelmeer ein totes Baby im Arm. Das Kind wurde von einem Flüchtlingsboot vor der libyschen Küste geborgen.(Bild: dpa)

Ein Foto der Organisation Sea-Watch zeigt einen Flüchtlingshelfer, der auf einem Boot im Mittelmeer vor Libyen ein totes Baby im Arm hält. Anders als im September 2015, als das Bild eines toten Kindes noch Empörung hervorrief, gibt es diesmal kaum Reaktionen von ranghohen Politikern: Europa gewöhnt sich an das Sterben. (SPIEGEL ONLINE)


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Comic: Erzähl mir nix von Aktivisten