Bei einer Schießerei im US-Staat Florida sind zwei Menschen getötet worden. Weitere 16 Menschen verletzt worden sein. Das berichten lokale US-Medien unter Berufung auf die örtliche Polizei (Wink News). Die Tat ereignete sich in der Stadt Fort Myers. Die Opfer sind zwischen zwölf und 27 Jahren alt.

Nach Polizeiangaben hat sich die Schießerei auf dem Parkplatz vor dem "Club Blu" sowie an zwei nahe gelegenen Orten ereignet. Der Nachtclub veranstaltete an dem Abend eine Party für Teenager. Augenzeugen berichten von mehreren Schüssen.

Über die Hintergründe der Tat ist noch nichts bekannt. Die Polizei habe insgesamt drei Verdächtigen festgenommen, berichtet die BBC. Von einem Terrorangriff gehen die Beamten bislang nicht aus, sagte ein Polizeisprecher der lokalen Seite Wink News.

Erst Mitte Juni war es zu einer Schießerei in einer Disko in Florida gekommen. Damals hatte ein islamistischer Attentäter 50 Menschen in einem LGBT-Club getötet (bento).


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Nach dem Amoklauf in München stehen Killerspiele in der Kritik. Worum geht es?
David S. soll "Counter Strike" gespielt haben.
1. Was ist überhaupt ein Killerspiel?

Als derjenige, der den Begriff in Deutschland etabliert hat, gilt Bayerns Ex-Innenminister Günther Beckstein. Am 1. November 1999 erschießt der Lehrling Martin Peyerl in Bad Reichenhall vier Menschen und sich selbst, Beckstein fordert bald darauf ein Verbot "sogenannter Killerspiele". Wo die Grenze zwischen Action- und vermeintlichen "Killerspielen" verläuft, ist bis heute Definitionssache.

Bei einer Sitzung der Innenministerkonferenz im Juni 2009 hieß es, Killerspiele seien "Spiele, bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist."