"Sobald ich sein Gesicht sah, wusste ich genau, wer das ist."

Irgendwann bekam Perry Martin diesen Anruf von seinem Tierarzt. "Perry, was würdest du tun, wenn ich dir jetzt sagen würde, dass T2 noch lebt?" Martin, pensionierter Polizist einer Hundestaffel, antwortete ungerührt: "Ich würde euch wahrscheinlich sagen, dass ihr verrückt seid, weil er schon vor langer Zeit starb."

Der totgeglaubte T2 heißt eigentlich Thomas Jr, ist eine Katze – und keineswegs tot, wie nun unter anderem das US-Nachrichtenportal TC Palm berichtet. Denn der Pensionär Martin und sein betagter Kater sind nun wieder vereint.

Bislang hatte Martin geglaubt, seine orangefarbene Katze sei vor 14 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der Polizist war damals mit einem Freund zusammengezogen, nachdem ein Hurricane 2004 durch Florida gezogen war. T2 kehrte schon nach wenigen Tagen von einem Ausgang nicht zurück und blieb verschwunden.

Dass Martin sich sicher ist, dass es sich bei der nun gefundenen Katze um T2 handelt, hat einen profanen Grund: Er ließ dem Tier 2002 einen Mikrochip implantieren. Der ermöglichte es den Behörden, das Tier zuzuordnen. Vor Kurzem erhielt Martin dann den Anruf, dass sich seine totgeglaubte Katze in einem Tierheim in Palm City befinde.

Seit einigen Tagen leben die beiden Senioren nun wieder beieinander. "Sobald ich sein Gesicht sah, wusste ich genau, wer das ist", sagte Martin dem Sender West Palm Beach TV über das Wiedersehen. "Er war ein kleines bisschen älter geworden, so wie ich."


Dieser Text ist zuerst auf SPIEGEL ONLINE erschienen.


Queer

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