WhatsApp, Plastik, Gummibärchen?

Am Aschermittwoch beginnt im Christentum die Fastenzeit. 40 Tage, so lange soll auch Jesus gefastet haben. Bis zum Mittelalter hieß das: kein Fleisch, kein Sex, nur eine Mahlzeit am Tag – und zwischendurch beten.

Heute üben sich viele Menschen freiwillig bis zum Ostersamstag in Verzicht. Ob gläubig oder nicht. Sie wollen zu schätzen lernen, was sie haben, bewusst konsumieren oder etwas Gutes für den Planeten tun.

Worauf man verzichtet, ist dabei individuell und gar nicht so leicht zu entscheiden: kein Whatsapp, keine Schokolade, kein Rotwein – oder wie wäre es beispielsweise mit einer plastikfreien Zeit?

Welcher Fasten-Typ bist du? Wie könntest du die Fastenzeit nutzen? Worauf könntest du in diesem Jahr verzichten? 

Wir sagen es dir – beantworte einfach diese Fragen:

Welcher Fasten-Typ bist du?


Gerechtigkeit

Spontane Demos gegen Uploadfilter: Das sind die besten Plakate

Vor allem junge Menschen haben in den vergangenen Tagen und Wochen gegen den Artikel 13 der geplanten Urheberrechtsreform demonstriert. Am Dienstag kam es zu zahlreichen Spontandemos.

Denn: Die Abstimmung über die umstrittene Reform im EU-Parlament ist eigentlich für den 25. März 2019 geplant. 

Doch nachdem es kurzzeitig hieß, dass die Abstimmung auf kommende Woche vorgezogen werden könnte, bildeten sich am Dienstag mehrere Spontandemos – die die Macht des Internets bewiesen.

Die Euopapolitiker Julia Reda (Piratenpartei) und Tiemo Wölken (SPD) hatten Dokumente auf Twitter veröffentlicht, die zeigten, dass Abgeordnete der Europäischen Volkspartei (EVP) die Abstimmung vorziehen und bereits kommende Woche entscheiden wollten.

Die Veranstalter von "Save the Internet" schafften es innerhalb weniger Stunden, tausende Menschen online zu erreichen und sie zu Spontandemonstrationen in Berlin, Köln, Frankfurt, München und Stuttgart auf die Straßen zu holen.