Bild: Soeren Stache/ dpa
Zuckerberg beruhigt die Deutschen
Was ist passiert?

"Ich will nicht, dass jemand unsere Werkzeuge benutzt, um die Demokratie zu untergraben", schreibt Mark Zuckerberg in seinem neuesten Facebook-Beitrag. Und hat angekündigt, politisch motivierte Werbung besser kenntlich zu machen. 

Das Ziel: Die Nutzer sollen gleich erkennen können, welche Spots im Zusammenhang mit einer Wahl stehen. Und wer sie finanziert hat. (Watson

Facebook habe Tausende gefälschte Accounts entdeckt und blockiert, die womöglich versuchten, Wahlen in vielen Ländern zu beeinflussen, zuletzt unter anderem in Frankreich. In Deutschland sei so etwas laut Zuckerburg nicht entdeckt worden. (Süddeutsche)

I just went live a minute ago. Here’s what I said: Today is my first day back in the office after taking parental...

Posted by Mark Zuckerberg on Donnerstag, 21. September 2017
Warum ist das wichtig?

Klar, jede Partei versucht, mit Wahlwerbung und ihren Profilen bei Facebook, Wähler für sich zu gewinnen. Schwierig wird es dann, wenn nicht ersichtlich ist, dass es sich um Wahlwerbung handelt. Wenn undurchsichtig ist, von wem sie stammt, wenn sich andere Länder einmischen oder wenn Fake-News verbreitet werden, um Wähler zu verunsichern. 

Facebook ist eine Plattform, die derzeit noch leicht für solche Wahl-Manipulationen ausgenutzt werden kann. 

  • Anlass für Zuckerburgs härteres Vorgehen waren die Wahlen in den USA und die mögliche Einmischung Russlands in den Wahlkampf. Facebook hatte 470 Profile identifiziert, die zwischen Juni 2015 und Mai 2017 etwa 3000 Anzeigen bei dem Netzwerk geschaltet hätten. Diese seien vermutlich von Russland betrieben worden. 
  • Facebook habe davon nichts gewusst. Diese Daten werden jetzt auch dem US-Kongress zur Verfügung gestellt. Ausländische Einmischung in den Wahlkampf der USA ist verboten.
Wie geht es jetzt weiter?

250 Mitarbeiter will Zuckerberg im kommenden Jahr einstellen, um sicherzustellen, dass Rechtschaffenheit bei Wahlen herrsche. 


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