Facebook-Foto von Dirk Niebel in der Kritik

Dirk Niebel hat ein Faible für Soldaten. Er selbst war Fallschirmjäger. Als der FDP-Politiker dann viel später für die FDP als Minister für die Entwicklungshilfe zuständig war, trug er immer noch stolz seine Soldatenmütze. Zum Beispiel bei Besuchen in Afrika. Nach seiner Zeit als Minister wurde er Berater für den Rüstungskonzern Rheinmetall.

Jetzt hat Dirk Niebel sein Profilbild auf Facebook kurzzeitig gegen dieses Bild ausgetauscht:

(Bild: Facebook )

"Klagt nicht, kämpft" – ein bei Soldaten beliebter Spruch, gerne genommen bei Wehrmacht und Bundeswehr als Wahlspruch von Einheiten, darunter einer Panzerabwehrkompanie der Luftlandebrigade 25, Dirk Niebels alter Truppe.

Auch von Neonazis wird der Spruch gerne als modisches Accessoire zur Schau gestellt, aber dafür kann Dirk Niebel ja nichts. (HNA, Twitter)

In den Facebook-Kommentaren gibt Dirk Niebel zumindest Hinweise, was ihn bewegt hat: Er zeigt einen Artikel zu einem Bild des ehemaligen Soldaten und Bundeskanzlers Helmut Schmidt. In der Bundeswehr-Universität in Hamburg, die Schmidts Namen trägt, hing ein Foto von ihm in Wehmacht-Uniform.

Minister mit Mütze: Dirk Niebel im Jahr 2011 in Äthiopien(Bild: dpa / Tobias Hase)

Das Bild wurde jetzt abgehängt, weil bei der Bundeswehr gerade etwas genauer hingesehen wird. Nachdem der Rechtsextremist Franco A. und mutmaßliche Unterstützer mit Anschlagsplänen aufgeflogen sind, werden Kasernen nach Überbleibseln aus der Nazizeit durchsucht. (Zeit Online)

Und wie reagiert die eigene Partei? Die fällt ihrem ehemaligen Generalsekretär angesichts der Kritik in den Rücken. Auf dem offiziellem Twitter-Kanal distanzierte sich die FDP von Dirk Niebel.

Da hat der Hauptmann der Reserve aber feine Kameraden.

Mittlerweile hat Dirk Niebel das Bild ausgetauscht. "Bin FDP wählen" steht nun dort.


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