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Mark Zuckerberg will aufräumen.
Was ist passiert?

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat bei einer Fragerunde in Indien versprochen, dass es künftig weniger nervende Spiele-Einladungen geben soll. Also zum Beispiel keine wiederholten Aufforderungen mehr, doch endlich bei Candy Crush Saga mitzuspielen.

There are some tools that are kind of outdated that allow people to send invitations to people who’ve never used a game, who have gotten invitations in the past but don’t play games on Facebook.
Mark Zuckerberg

Das Aus für Candy Crush Saga auf Facebook muss das nicht unbedingt bedeuten. Eigentlich hat Zuckerberg nur versprochen, das System mit den Spiele-Einladungen zu überarbeiten. Am Ende könnte es auf zwei Lösungen hinauslaufen:

  • Facebook merkt sich, wie ein Nutzer generell zu Spiele-Einladungen steht und zeigt diese entsprechend häufiger oder weniger häufig an.
  • Nutzer können Facebook sagen, dass sie generell keine Spiele-Einladungen wünschen. Schon jetzt gibt es eine Funktion, mit der sich die automatischen Posts von Joggern und ähnliches konsequent ausblenden lassen.

Warum ist das wichtig?

Facebook bietet eine Plattform an, mit der sich schnell viele Menschen erreichen lassen. Spiele-Anbieter haben bisher von den automatischen Spiele-Hinweisen profitiert. Jetzt will Facebook offenbar die Funktionsweise ändern - das könnte den Anbietern zu schaffen machen: Weniger Nutzer können ihre Spiele sehen und anklicken.

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