Bild: Esa Atg Medialab Handout

Es ist eines der derzeit spannendsten Projekt der Raumfahrt: Die Erkundung des Mars. Am Mittwoch ist die europäisch-russischen Sonde "Schiaparelli" auf dem Planeten gelandet. Doch sie sendet kein Signal.

Vielleicht hat sie einen Felsen oder einen Krater gerammt, vielleicht kann sie auch einfach nicht mehr kommunizieren. Die Weltraumagentur Esa weiß das gerade nicht so genau. (tagesschau.de)

Wofür ist "Schiaparelli" gut?

Sieben Monate war "Schiaparelli" mit der Atmosphärensonde TGO zum Mars unterwegs, bis sie sich am Sonntag von ihrem Reisebegleiter löste und auf den Weg zum Planeten machte.

Der Lander "Schiaparelli" bestand größtenteils aus Betongewichten und Messinstrumenten. Es sollten Daten über Windgeschwindigkeit und -stärke, Luftdruck und Temperatur gemessen werden. Wie bei einer Wetterstation. Nach ein paar Marstagen wären die Batterien bereits alle gewesen.

Die Muttersonde "TGO" ist derzeit noch erfolgreich unterwegs. Sie befindet sich nach einer Zündung des Triebwerks in der Umlaufbahn um den Roten Planeten. Die Sonde soll nach Spurengasen suchen, zum Beispiel Methan. Das könnte ein Anzeichen für das Vorhandensein einfacher Lebensformen sein. (SPIEGEL ONLINE)

Wie geht's jetzt weiter?

In vier Jahren will die Esa einen ersten europäischen Roboter auf dem Mars absetzen. "Schiaparreli" war dafür ein Test. Bereits der erste europäische Versuch einer Mars-Landung war vor 13 Jahren missglückt.

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