Neuseeland ist am Sonntag von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Zwei Menschen starben, viele wurden verletzt. An vielen Gebäuden und Straßen entstanden Schäden.

Für die meisten Bewohner verlief das Erdbeben glimpflich. Sie wurden von dem bebenden Boden und wackelnden Regalen überrascht. Wie das aussieht, zeigt der neuseeländische Spiele-YouTuber Omega.

"Wa are in a freaking earthquake", schreit er in die Kamera, während er versucht, sein Regal festzuhalten. Er ist gerade dabei, ein neues Video für seine Seite zu produzieren (mashable.com).

Trotz des Schrecks bleibt er aber noch sehr gelassen:

Das Beben erschütterte vor allem die Südinsel von Neuseeland. Das Zentrum lag Experten zufolge bei Hanmer Springs, rund 90 Kilometer nördlich der Inselhauptstadt Christchurch und hatte eine Stärke von etwa 7,5 (tagesschau.de).

(Bild: Snpa/ Ross Setford)
(Bild: Snpa/ Ross Setford)

Forscher hatten zunächst vor einem Tsunami gewarnt. Der Zivilschutz sprach am Montagmorgen örtlicher Zeit aber nur noch vor Wellen von bis zu einem Meter Höhe, statt wie zunächst befürchtet von bis zu fünf Metern.


Queer

Wie Vroni zu Vincent wurde

Ein junger Mann wartet an einer roten Ampel, Rennrad, umgekrempelte Hose, Kapuzenpulli, Dreitagebart. Er streicht sich etwas unbeholfen eine Strähne aus der Stirn, dann verschwindet er in der Masse der Stadt.

Gewöhnliche Szene, gewöhnlicher Junge. Bis auf die Tatsache, dass er vor einem Jahr noch Vroni hieß.

Heute steht Vincent in seinem Pass. Jahrgang: 1996. Geschlecht: männlich. 1700 Euro hat ihn das gekostet. Doch die Änderung seines Namens war nur einer von vielen Schritten auf seinem mühsamen Weg in Richtung Mann.