Bild: dpa/Achim Scheidemann

Prügeln um jeden Preis: In Köln sind russische Hooligans am Donnerstagabend auf spanische Touristen losgegangen. Sie verprügelten nach Polizeiangaben zwei Männer und eine Frau, einer der angegriffenen Männer erlitt einen Nasenbeinbruch. Die Polizei konnte fünf Hooligans im Alter von 29 und 30 Jahren festnehmen, ein sechster soll geflohen sein. (WDR)

Die spanischen Touristen hatten laut Polizei linke Aufkleber verteilt. Die russischen Hooligans sollen zu einer rechtsradikalen Vereinigung gehören. Der Angriff fand unmittelbar auf der Kölner Domplatte statt. Die Polizei konnte rasch dazwischen gehen.

Die EM ist in Frankreich – was machten die Hooligans in Köln?

Alle sechs sollen bei den Ausschreitungen von Marseille am vergangenen Wochenende gewesen sein – zumindest fand die Polizei entsprechende EM-Tickets des Spiels England-Russland bei ihnen. Viele Russen wurden nach den Krawallen ausgewiesen, auch diese Gruppe befand sich auf dem Rückweg. Nach einer Zugfahrt nach Deutschland hätten sie mit dem Flieger vom Flughafen Köln/Bonn nach Moskau fliegen sollen. Die Gruppe hatte bereits Tickets für Donnerstagabend in der Tasche. ("Kölner Express")

Auch in Moskau gab es Ärger: Fußball-Fans griffen einen LGBT-Club an.

Der Zwischenfall soll sich laut russischen Medien bereits am Mittwoch ereignet haben. Demnach hätten mehrere Fans den Nachtclub in Jekaterinburg nach dem verlorenen Spiel gegen die Slowakei attackiert. Ein Clubbesucher erlitt eine Gehirnerschütterung, sein Bein wurde ihm gebrochen. Zwei weitere wurden durch Schüsse aus einer Luftdruckpistole verletzt. ("The Moscow Times")

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